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Prozess in Kaufbeuren

Wegen „Hitlergruß“: Einstige Freunde in Kaufbeuren vor Gericht

Amtsgericht Kaufbeuren

Der Angeklagte hatte bereits wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht gestanden.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Der Angeklagte hatte bereits wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht gestanden.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Obwohl er den „Hitlergruß“ gezeigt habe, attestieren Zeugen Angeklagtem keine rechtsradikale Gesinnung. Warum das Verfahren vorläufig eingestellt ist.

07.07.2021 | Stand: 17:30 Uhr

Wegen mehrfacher Beleidigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen musste sich ein 62-Jähriger Ostallgäuer vor dem Kaufbeurer Amtsgericht behaupten. Erstaunlich dabei: Eine rechte Gesinnung wurde ihm von allen anwesenden Zeugen nicht attestiert – obwohl er bereits wegen ähnlicher Vorwürfe vor Gericht gestanden hatte. Er selbst distanzierte sich ebenfalls davon.

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