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NS-Krankenmorde

Weitere Planungen für Gedenkorte in Kaufbeuren und Irsee

Prosektur Irsee Kloster

Die ehemalige Prosektur an der Irseer Klosterkirche wird nach Diskussionen über ihre Gestaltung neu konzipiert und saniert. Möglichst noch in diesem Jahr soll der Gedenkort für die Opfer der NS-„Euthanasie“ dann frei zugänglich sein.

Bild: Mathias Wild

Die ehemalige Prosektur an der Irseer Klosterkirche wird nach Diskussionen über ihre Gestaltung neu konzipiert und saniert. Möglichst noch in diesem Jahr soll der Gedenkort für die Opfer der NS-„Euthanasie“ dann frei zugänglich sein.

Bild: Mathias Wild

Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren und Bildungszentrum Irsee stellen ihre Projekte zur Erinnerung an die NS-"Euthanasie" vor. Es geht auch um eine große "Vision".
28.01.2022 | Stand: 18:44 Uhr

Die Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes halten in Kaufbeuren und Umgebung mehrere Gedenktage und zahlreiche Gedenkorte wach. Am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, wird weltweit auf die Gräuel der Hitler-Diktatur hingewiesen. Dieses Datum nutzten die Verantwortlichen des Bezirkskrankenhauses (BKH) Kaufbeuren und des Schwäbischen Bildungszentrums Irsee, um bei einer Online-Veranstaltung ihre Aktivitäten und Pläne zum Gedenken an die Tausende von Krankenmorden vorzustellen, die zwischen 1933 und 1945 in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee verübt wurden.