Winter im Ostallgäu und in Kaufbeuren

Welche Gefahr bei gefrorenen Gewässern droht

Trägt das Eis schon, oder noch nicht? Experten geben wertvolle Tipps für den Winter.

Trägt das Eis schon, oder noch nicht? Experten geben wertvolle Tipps für den Winter.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Trägt das Eis schon, oder noch nicht? Experten geben wertvolle Tipps für den Winter.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Experten der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geben wichtige Tipps. Sollte doch etwas passieren, sind Fahrzeuge für die Eisrettung ausgestattet.
26.12.2020 | Stand: 12:30 Uhr

Am Alpenrand sorgt derzeit der tiefe Nachtfrost dafür, dass auf kleineren Seen eine Eisdecke entsteht. Aber Vorsicht: Diese sei trügerisch und noch nicht tragfähig. Das teilt der Kreisverband Kaufbeuren/Ostallgäu der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit.

Bei Seen sollte die Eisdecke mindestens 15 Zentimeter stark sein

Die einfachste Regel: Eisflächen auf Gewässer sollten überhaupt nicht betreten werden. Erst nach vielen Tagen mit dauerhaft starkem Nachtfrost, könne eine Fläche betreten werden. Bei Seen sollte die Eisdecke mindestens 15 Zentimeter stark sein.

Trotz einer Eisschicht gebe es dennoch Gefahrenstellen: Über fließendem Wasser wachse die Eisschicht langsamer als auf ruhigen Gewässern. Deshalb bestehe die größte Gefahr an Zu- und Abflüssen, an Quellen im See, die Strömungen verursachen, und an bewachsenen Uferstellen. Niemand sollte alleine auf das Eis gehen. Außerdem informieren die Behörden, ob das Eis schon trägt.

Fahrzeuge sind ausgestattet

„Die ersten Seen im Allgäu sind gefroren, doch nicht überall trägt das Eis schon wie hier auf dem Schwansee“, schreib die DLRG auf ihrer Facebook-Seite. „Sowohl in Kaufbeuren als auch in Füssen sind unsere Fahrzeuge mit speziellen Geräten zur Eisrettung ausgestattet“, schreibt Mario Künne der Technische Leiter.

Hinweise für Hundebesitzer

Hundebesitzer sollten ihre Tiere in Eisnähe an die Leine nehmen. Läuft der Hund dennoch auf das Eis und bricht ein, sollten Hundehalter nicht hinterher gehen. Sie sollen den Notruf 112 wählen.