Eishockey ESVK

„Wenn wir komplett sind, will keiner gegen uns spielen“ - die U20 des ESVK ist gefordert

ESVK DNL - Landshut

U20-Trainer Daniel Jun.

Bild: Mathias Wild

U20-Trainer Daniel Jun.

Bild: Mathias Wild

U20 des ESV Kaufbeuren startet nach drei Wochen Pause gegen das Topteam in der DNL. Der ESVK ist immer noch dünn besetzt - aber das ist auch ein gutes Zeichen.
08.01.2022 | Stand: 11:30 Uhr

Nach rund dreiwöchiger Winterpause startet die U20 des ESV Kaufbeuren in der Division I der DNL in die weiteren Hauptrundenspiele. Los geht es mit einem Doppelpack in Mannheim, den Trainer Daniel Jun allerdings erneut nicht mit voll besetztem Kader angehen kann.

Herr Jun, blicken Sie mit Ihrer Mannschaft auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück?

  • Daniel Jun: Natürlich. 2021 war ein gutes Jahr für uns. Schade, dass wir die Saison 20/21 nicht zu Ende gespielt haben. Da hatten wir unter anderem mit Philipp Krauß und Justus Meyl wirklich eine tolle Mannschaft. In dieser Saison wollen wir das nun irgendwie nachholen. Aber die Philosophie vom ESVK ist es, auf junge Spieler zu setzen, deshalb sollen so viel junge Spieler wie möglich auch in die erste Mannschaft reinschnuppern oder sich, wie nun beispielsweise Leon van der Linde oder Krauß eben dort auch fest spielen. Letztlich geht es uns genau darum.

Ihre Aufgabe 2022 wird es auch sein, eine gute U20-Mannschaft für 22/23 zu bauen. Das wird nicht ganz einfach?!

  • Jun: Wir wissen, dass die Jahrgänge 2004 und 2005 in Kaufbeuren dünner besetzt sind. Das hat verschiedene Gründe. Daher ist es für die Trainer der U20 schon jetzt in den anstehenden drei Monaten die Aufgabe, zu schauen und zu scouten und erste Spieler auch schon zu Try-Outs einzuladen. Andererseits haben wir beim ESVK einen Anfangsjahrgang 2005, der recht gut bestückt ist.

Haben Sie vor dem Hintergrund der neuen Coronavariante Ihr Hygienekonzept verschärft?

  • Jun: Wir testen uns alle zwei Mal pro Woche. Das müssten wir gar nicht, machen wir aber, um wirklich auf Nummer sicher zu gehen. Ich kann sagen, dass sich alle vorbildlich verhalten.

Zum Jahresstart geht es gegen die vermutlich beste U20-Mannschaft der zurückliegenden Jahre: Sie spielen bei den Jungadlern Mannheim. Gespielt wird am Samstag ab 16.45 Uhr und am Sonntag ab elf Uhr. Freuen Sie sich darauf?

  • Jun: Natürlich. Könnten wir komplett nach Mannheim fahren, dann würde ich mir keine Sorgen um das Ergebnis machen. Aber es werden wohl einige Spieler wieder nicht dabei sein, somit wird es eine Herausforderung für den Jahrgang 2004, der dann gegen Mannheimer Jahrgänge aus den Jahren 2002 und 2003 bestehen muss.

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Sie sprechen es an: Könnten Sie immer komplett spielen, wären in diesem Jahr sicher Halbfinalspiele möglich. Weil Sie aber nicht komplett sind: Was wird möglich sein?

  • Jun: Unser grundsätzliches Ziel war ja, dass wir so schnell als möglich unter den ersten sechs sind. Das ist uns schon gelungen. Mit Blick auf die Tabelle wage ich die Prognose, dass in Kaufbeuren auch kommende Saison DNL I gespielt wird. Das war früher nicht immer so. Ansonsten gilt: Wenn wir komplett auflaufen können, will keiner gegen uns spielen.