AZ-Bilderrätsel

Wer spielt uns da einen Streich?

Die richtige Lösung beim AZ-Bilderrätsel brachte Walter Hartmann (links) 1000 Euro. Hans-Jürgen Fischer von der AZ überbrachte den Gewinn.

Die richtige Lösung beim AZ-Bilderrätsel brachte Walter Hartmann (links) 1000 Euro. Hans-Jürgen Fischer von der AZ überbrachte den Gewinn.

Bild: Mathias Wild

Die richtige Lösung beim AZ-Bilderrätsel brachte Walter Hartmann (links) 1000 Euro. Hans-Jürgen Fischer von der AZ überbrachte den Gewinn.

Bild: Mathias Wild

Die richtige Lösung beim AZ-Bilderrätsel brachte Walter Hartmann 1000 Euro. Das hat der 69-Jährige mit seinem Gewinn vor.
16.10.2020 | Stand: 17:37 Uhr

„Wer ruft uns denn jetzt an, da spielt uns doch jemand einen Streich“, hat sich Walter Hartmann gedacht, als gestern Nachmittag der Anruf der Allgäuer Zeitung kam und er von seinem Gewinn beim AZ-Bilderrätsel erfuhr. Denn noch am Wochenende haben er und seine Frau Brigitte ihren Freunden beim Kartenspielen erzählt dass sie jeden Tag fleißig miträtseln. Ebendiese hatten sie sofort im Verdacht.

„Die Stimme am Telefon war dann aber doch zu professionell“, erzählt Brigitte Walter, die zuerst am Apparat war. Die Fotos einer Likörflasche und eines Eis galt es bei dem Rätsel im Bayernteil unserer Zeitung zu kombinieren, die gesuchte Lösung hieß Eierlikör. „Manchmal ist es schon recht knifflig, aber heute bin ich gleich drauf gekommen“, sagt der 69-jährige Neugablonzer. Dafür ist er nun um 1000 Euro reicher.

Was das Ehepaar Hartmann mit dem Geld anfangen will, das wissen sie schon ganz genau. „Unser Sohn lebt und arbeitet in Kanada, den möchten wir übernächstes Jahr besuchen.“

Zu einem guten Morgen gehört für die Hartmanns ihre Heimatzeitung. „Und zwar in gedruckter Form“, macht Walter Hartmann klar. Er engagiert sich bei den Fußballern des TSV Oberbeuren, schneidet alle Berichte aus und archiviert sie. Zudem ist er zuständig dafür dass die Kicker frisch gewaschene Trikots haben. „Am Wochenende ist bei uns die Waschmaschine belegt“, erzählt er. Für vier bis fünf Mannschaften ist er abwechselnd zuständig. „Die Arbeit mit den Jugendlichen hält mich jung“, verrät er.

Außerdem steht er in Oberbeuren auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Als Vorsitzender des Theatervereins D’Oberbeurer Bühne hat er derzeit schwer zu kämpfen mit Corona. „Heute Abend wäre eigentlich Premiere“, berichtet er. Die Aufführungen habe er schweren Herzens aber schon Anfang Juli abgesagt. „Wir dürften nur 40 Zuschauer in den Saal lassen, da kommt einfach keine Stimmung auf“, sagt er resigniert. Auf die Bewirtung der Gäste müssten sie zudem verzichten.