Kreisliga Allgäu Mitte

Wie sicher steht der BSK? Neugablonz will wieder nach oben

Hinten dicht: Der BSK Neugablonz will wieder nach oben. Dafür muss die Defensive sicherer stehen – notfalls auch mit Absicherung.

Hinten dicht: Der BSK Neugablonz will wieder nach oben. Dafür muss die Defensive sicherer stehen – notfalls auch mit Absicherung.

Bild: Dirk Klos

Hinten dicht: Der BSK Neugablonz will wieder nach oben. Dafür muss die Defensive sicherer stehen – notfalls auch mit Absicherung.

Bild: Dirk Klos

Viele Derbys stehen in der Kreisliga Mitte an. Während der BSK Neugablonz zum Favoritenkreis gehört, geht es für den FC Buchloe wohl nur um den Klassenerhalt.
05.08.2022 | Stand: 04:30 Uhr

2008/09 spielte der BSK Olympia Neugablonz letztmals in der Kreisliga. Danach folgten zwölf Spielzeiten in der Bezirksliga – es waren teils sehr erfolgreiche Jahre gar an der Tabellenspitze. Dort sind die Schmuckstädter nun auch in der neuen, aber niedrigeren Liga zu erwarten – nicht weniger darf ihr eigener Anspruch sein.

Drei Absteiger im Rennen

Doch aus gutem Grund spricht man auf dem Gelände des Waldstadions eher davon, „oben mitzuspielen“. Denn die kommende Kreisliga Allgäu Mitte wird nicht nur von vielen Derbys geprägt sein, sondern auch von etlichen Mannschaften, die den Anspruch haben, die allermeisten Teams in der Tabelle hinter sich zu lassen. So wird sich der BSK Neugablonz mit gleich zwei weiteren Absteigern messen müssen: Um aufzusteigen, wird man Babenhausen und Mindelheim hinter sich lassen müssen.

Mauerstetten muss zulegen, um oben zu bleiben

Ein Fragezeichen dürfte hinter dem SV Mauerstetten stehen. Der Vorjahresvierte dürfte schwer einzuordnen sein. Das Team hat mit Andreas Gebler, Markus Göster und Christian Holzhauser drei Routiniers verloren (Karriereende), sich dafür mit vier Akteuren der JFG OAL-Nord verstärkt. Da die neue Kreisliga Mitte zumindest auf dem Papier aber an Qualität gewonnen hat, wird eine Leistungssteigerung des SVM nötig sein, um Platz vier zu verteidigen.

Oberbeuren ist eingespielt - aber auch reifer?

Vor der bekanntlich schweren zweiten Saison in der neuen Liga steht indes der TSV Oberbeuren. Großer Vorteil der von Markus Riefler trainierten Truppe: Sie blieb vollständig zusammen und auch der Coach, seit 2017 in Amt und Würden, weiß genau, was er tut. Dennoch wird der TSVO auch heuer Jahr wieder an dem Tag feiern, an dem der Nichtabstieg gesichert ist.

Das Abenteuer für Buchloe beginnt

Ähnliches gilt für den FC Buchloe, der nach einer starken Saison in der Kreisklasse in die Kreisliga aufgestiegen ist. Verstärkt mit einigen Akteuren aus der eigenen Jugend sowie Valentin Müller vom FC Jengen ist der Erhalt der Klasse das einzige Ziel des Teams der Trainer Thomas und Lukas Göttle. Buchloe beginnt sein Abenteuer mit einem Gastspiel in Oberegg am Sonntag ab 15 Uhr. Dann treffen auch Mauerstetten auf Dickenreishausen und Oberbeuren auf Kirchheim. Der BSK ist schon am Samstag ab 15.30 Uhr daheim gegen Memmingerberg gefordert.

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