Heimatverein Kaufbeuren

"Wo wollen wir hin?" - Neuer Vorstand gibt Richtung an

Die Verantwortlichen des Vereins (obere Reihe von links): Sabine Nuhn, Andrea Gimple, Martina Kutter, Dr. Peter Keller, Albert Kosten, Helmut Lausser; untere Reihe von links: Georg Greisel, Barbara Helmschrott, Dr. Ulrich Klinkert, Werner Weirich, Dr. Willi Engelschalk, Dr. Monika Schill-Fendl und Wolfgang Ewald – es fehlen: Susanne Sagner und Petra Weber.

Die Verantwortlichen des Vereins (obere Reihe von links): Sabine Nuhn, Andrea Gimple, Martina Kutter, Dr. Peter Keller, Albert Kosten, Helmut Lausser; untere Reihe von links: Georg Greisel, Barbara Helmschrott, Dr. Ulrich Klinkert, Werner Weirich, Dr. Willi Engelschalk, Dr. Monika Schill-Fendl und Wolfgang Ewald – es fehlen: Susanne Sagner und Petra Weber.

Bild: Ulrich Klinkert

Die Verantwortlichen des Vereins (obere Reihe von links): Sabine Nuhn, Andrea Gimple, Martina Kutter, Dr. Peter Keller, Albert Kosten, Helmut Lausser; untere Reihe von links: Georg Greisel, Barbara Helmschrott, Dr. Ulrich Klinkert, Werner Weirich, Dr. Willi Engelschalk, Dr. Monika Schill-Fendl und Wolfgang Ewald – es fehlen: Susanne Sagner und Petra Weber.

Bild: Ulrich Klinkert

Der Heimatverein Kaufbeuren verabschiedet nach 18 Jahren Werner Weirich als Vorsitzenden. Nachfolger Dr. Ulrich Klinkert will nun neue Projekte anschieben.

13.10.2021 | Stand: 07:39 Uhr

Der denkmalgeschützte Jordanpark ist ein wichtiges Betätigungsfeld für den Heimatverein.
Der denkmalgeschützte Jordanpark ist ein wichtiges Betätigungsfeld für den Heimatverein.
Bild: Mathias Wild (Archiv)

Unterstützung durch die Stadtgesellschaft notwendig

In seiner Bewerbungsrede zum Vereinsvorsitz versuchte Klinkert, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen und die Zukunftsfähigkeit des Vereins miteinander zu verknüpfen. So sei neben einer Überprüfung und Präzisierung der Ziele auch ein stetes Bemühen um die Unterstützung durch die Stadtgesellschaft notwendig. Um diesen Rückhalt zu bekommen, müsse sich der Verein nicht nur mit der Frage „Woher kommen wir?“, sondern verstärkt auch mit der Frage „Wo wollen wir hin?“ beschäftigen.

Das müsse sich in den Themen der Vortragsabende widerspiegeln, aber auch im Versuch, Menschen mit besonderen Kompetenzen und Erfahrungen in die Vereinsführung einzubinden. Als besonderen Schatz würdigte er die „Kaufbeurer Geschichtsblätter“. In absehbarer Zukunft sollen sich zwei Hefte einem Thema widmen, die anderen beiden Ausgaben sollten wie bisher Raum für eine bunte Mischung von Beiträgen bieten.

Zollhäuschen als Ausstellungsort?

Als weiteres Projekt sprach er die Nutzung des Zollhäuschens für kleine, wechselnde Ausstellungen an, die allen Kaufbeurer Vereinen, Schulen oder Interessierten die Möglichkeiten der Präsentation bieten könnten. Der Einrichtung einer würdigen Dokumentations- und Gedenkstätte für die Opfer der Patientenmorde während der NS-Herrschaft komme besondere Bedeutung zu. Der Verein will das Anliegen fördern und unterstützen.

Bei den Neuwahlen wurden Klinkert und alle anderen Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Der neue Vorsitzende dankte seinem Vorgänger Weirich, der den Verein 18 Jahre geführt hatte – „und zwar in einer bemerkenswert harmonischen Zusammenarbeit“.