Fußball Kreisliga Mitte

Zum Rückrundenauftakt sind die Rollen in der Kreisliga Mitte klar verteilt

Fussball SVO SVM jubel

Ausrutscher verboten: Der SVO Germaringen will auch in Ungerhausen Tore und einen Sieg feiern, damit er seine Tabellenführung in der Kreisliga Mitte behalten oder gar ausbauen kann.

Bild: Harald Langer (Archivfoto)

Ausrutscher verboten: Der SVO Germaringen will auch in Ungerhausen Tore und einen Sieg feiern, damit er seine Tabellenführung in der Kreisliga Mitte behalten oder gar ausbauen kann.

Bild: Harald Langer (Archivfoto)

Germaringen und Mauerstetten wollen oben bleiben, Blonhofen und Oberbeuren unten raus. Da Stöttwang spielfrei hat, gibt es ausnahmsweise kein Derby.
13.11.2021 | Stand: 12:00 Uhr

  • FC Blonhofen: Mit dem zweiten Auswärtserfolg kehrte der FC Blonhofen vom Kellerderby beim SV Ungerhausen zurück und startete damit erfolgreich in die Rückrunde der Kreisligasaison. Nun kommt es am Sonntag vor heimischer Kulisse ab 14.30 Uhr zum Kräftemessen mit den „Ostlern“ aus Memmingen, einer Mannschaft die zwar im Tabellenmittelfeld rangiert, aber jüngst im Stadtderby siegreich war. FCB-Trainer Karl Fischer erwartet daher ein Geduldsspiel für sein Team und sieht die Erfolgschancen in einer konzentrierten Herangehensweise. Positiv wertet er die derzeitige Stabilität seiner Mannschaft und die Tatsache, bereits die vierte Partie in unveränderter Formation beginnen zu können, sodass die Grundlagen für den erwünschten Heimerfolg so schlecht nicht wären.

  • SVO Germaringen: Auch wenn es für den SVO Germaringen am Sonntag ab 14.30 Uhr beim SV Ungerhausen gegen den Tabellenletzten geht, so ist man im Germaringer Lager hoch konzentriert, damit man sich keinen Ausrutscher leistet. Bis auf die beiden Angreifer Alexander Rott und Peter Wahmhoff kann Trainer Franz Zimmermann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Wir müssen dort weitermachen, wo wir in Mauerstetten aufgehört haben“, sagt der Coach und fordert von seiner Mannschaft eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten. Dagegen sehnt man in Ungerhausen die Winterpause sehnlichst herbei. Mit einem Sieg und zwei Unentschieden hat die Heimelf lediglich fünf Punkte auf ihrem Konto und dabei ein Torverhältnis von 13:30. Trotz dieser Zahlen hat der SVO den Gegner aus den vergangenen Jahren mit einer anderen Qualität im Gedächtnis und hofft, dass nicht am Sonntag der berühmte Knoten platzt.

  • SV Mauerstetten: Am 15. Spieltag der Kreisliga Allgäu Mitte tritt der SV Mauerstetten auswärts beim TSV 1863 Kirchheim an. Die Mannschaft von Trainer Uwe Zenkner möchte an die gute Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen und mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Die Kirchheimer sind als Aufsteiger mit zwei 0:5-Klatschen in die Saison gestartet, haben sich seitdem aber erheblich gesteigert und belegen momentan einen sicheren Mittelfeldplatz. Folglich wird der SVM hoch konzentriert und mit der geforderten Entschlossenheit zu Werke gehen müssen, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Anpfiff ist am Sonntag bereits um 14.30 Uhr. Auch den SVM haben die neuen Corona-Regelungen vor Herausforderungen gestellt. „Wir halten uns natürlich an die neue Corona-Ampel, die ja momentan im Ostallgäu auf Rot steht. Diese beziehen sich hauptsächlich auf den Indoor-Trainings- und Spielbetrieb in der neuen Mauerstettener Sporthalle. Hier finden die 2G-Regelungen Anwendung, wir werden auch auf künftige Vorgaben zeitnah reagieren und diese entsprechend umsetzen. Im Freien sind die Beschränkungen noch nicht so tief greifend, auf den Plätzen darf noch ganz normal trainiert und gespielt werden“ erklärt der Pressebeauftragte Sebastian Kühn.

  • TSV Oberbeuren: Gegen den SV Oberegg möchte der TSVO im letzten regulären Spiel im Jahr 2021 wichtige Punkte holen. Ungern denkt Trainer Markus Riefler allerdings an das Hinspiel zurück. „Das Spiel in Oberegg war der Anfang eines sehr schlechten Saisonstarts“, erinnert er sich an den August. Beim 0:3 verlor der TSVO neben der Partie auch Mittelfeld-Abräumer Frederik Doll durch eine Verletzung. Die Diagnose nach dem Spiel: Riss der rechten Achillessehne und damit das sichere Saison-Aus. Anschließend folgte eine Niederlagen-Serie und weitere Verletzungen von Stammspielern. Auf diese kann der TSVO noch immer nicht zurückgreifen. Trotzdem ist Riefler hoffnungsvoll: „Wir haben aus diesem Jahr sehr viel mitgenommen und aus den Niederlagen gelernt. Im letzten Heimspiel des Jahres möchten wir das den Zuschauern natürlich zeigen.“ Ob das gelingt, wird sich am Sonntag ab 14.30 Uhr zeigen.

  • SV Stöttwang: Der Tabellenzehnte aus Stöttwang hat nach einer Niederlage zuletzt spielfrei.