Bezirksliga SpVgg Kaufbeuren/SVO Germaringen

Zum richtigen Zeitpunkt zugeschlagen - SVK bleibt cool

Defensiv sicher und offensiv effektiv: Die SpVgg Kaufbeuren (in Blau) war auch beim FC Thalhofen vom Gegner nicht zu stoppen.

Defensiv sicher und offensiv effektiv: Die SpVgg Kaufbeuren (in Blau) war auch beim FC Thalhofen vom Gegner nicht zu stoppen.

Bild: Heinz Budjarek

Defensiv sicher und offensiv effektiv: Die SpVgg Kaufbeuren (in Blau) war auch beim FC Thalhofen vom Gegner nicht zu stoppen.

Bild: Heinz Budjarek

Die SpVgg Kaufbeuren gewinnt das Derby in Thalhofen souverän und bekommt Lob. Der SVO Germaringen vergibt ein Remis.
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Von Hubert Ressel/Wilhelm Wahmhoff
05.09.2022 | Stand: 16:28 Uhr

Während der SVO Germaringen in der Bezirksliga eine 0:2-Niederlage in Heimertingen kassierte, gewann die SpVgg Kaufbeuren das Derby in Thalhofen souverän mit 4:0.

Ohne Punkte kam der SVO Germaringen vom Auswärtsspiel in Heimertingen nach Hause. Beide Mannschaften versuchten von Beginn an, das Spiel zu machen, und neutralisierten sich dadurch schon im Mittelfeld. Erst in der Mitte der ersten Halbzeit hatte Germaringen durch Peter Wahmhoff die Möglichkeit zur Führung, doch der Heimertinger Torwart wehrte den Schuss ab und der Nachschuss von Patrick Wörz ging am Tor vorbei. Besser machte es der FC Heimertingen, als Alexander Link freigespielt wurde und den Ball nur noch versenken musste (38.). Noch vor der Pause hatte die Germaringer Möglichkeiten, auszugleichen, die Chancen blieben aber ungenutzt.

Bis zur 90. Minute offen

Nach der Halbzeit hätte Heimertingen die Führung ausbauen können, scheiterten aber am SVO-Keeper Hatzeneder. Beide Teams mühten sich um eine Resultatsverbesserung, dies gelang dann der Heimmannschaft in der 90. Minute als Brayn Bertsch die Germaringer Abwehr auskonterte und das 2:0 erzielte. Ein Unentschieden hatte der SVO Germaringen schon verdient, war die allgemeine Meinung der enttäuschten Germaringer Fans.

Klar und verdient

Einen klaren und verdienten Sieg holte die SpVgg Kaufbeuren beim Nachbarn aus Thalhofen. „Entscheidend war, dass wir uns auf die Punkte, die wir vor dem Spiel besprochen haben, konzentriert haben und jeder seine Aufgaben verstanden und umgesetzt hat. Und wir sowohl in der Defensive als auch offensiv effektiv waren. Die Chancen, die wir gegen Grönenbach noch liegen gelassen haben, haben wir am Samstag reingemacht“, analysierte Torwart Fabio Zeche den 4:0-Erfolg. Auch Wolfgang Ressel von der SVK konnte zufrieden mit dem Rad nach dem Spiel nach Hause fahren: „Wir haben verdient gewonnen, auch in dieser Höhe, wobei Thalhofen anfangs auch seine Chancen gehabt hatte. Wir haben jedoch immer zum richtigen Zeitpunkt unsere Tore gemacht. Und mit jedem Tor wurden wir souveräner. Man hat gesehen, warum wir zur Zeit die beste Abwehr der Liga haben.“

Selbst der Gegner

Auch aus Thalhofen hörte man nur Positives über die junge SVK-Mannschaft und wurde von einem verdienten Erfolg der Kaufbeurer gesprochen. Trainer Mahmut Kabak musste auf vier Spieler verzichten, zudem auch die Abwehr umbauen. Doch Kabak kann zur Zeit auf einen ausgeglichenen Kader zurückgreifen. Nächste Woche hat die SVK Pause, das anstehende Heimspiel gegen Oberstdorf wurde auf Anfang Oktober wegen einer Hochzeit verlegt. Ein Dank geht an Oberstdorf, die dem zugestimmt haben.