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Protest

Zunehmender Widerstand gegen militärische Übungsflüge im Allgäu

Den Himmel über dem Allgäu nutzt die Bundeswehr rege, um zu üben. Dagegen gibt es zunehmen Protest.

Den Himmel über dem Allgäu nutzt die Bundeswehr rege, um zu üben. Dagegen gibt es zunehmen Protest.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Den Himmel über dem Allgäu nutzt die Bundeswehr rege, um zu üben. Dagegen gibt es zunehmen Protest.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Die Zahl der Beschwerden aus der Region steigt stetig. Wie hoch die Belastung über dem Allgäu im bundesweiten Vergleich ist - und was die Politik dazu sagt.
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Von Nadine Rau
20.06.2021 | Stand: 11:28 Uhr

Wenn es am Himmel mal wieder lauter zugeht über Schwaben, sind oft Kampfjets oder Hubschrauber der Bundeswehr unterwegs. Streitkräfte bereiten sich auf ihre Einsätze vor, simulieren den Ernstfall. Und während die Piloten in der Luft ihre Kämpfe austragen, kämpfen am Boden andere. Politiker, um genau zu sein, wie die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz oder ihr Parteikollege Maximilian Deisenhofer, Landtagsabgeordneter aus Niederraunau. Schon seit einiger Zeit monieren sie die zunehmende Lärmbelästigung, der die Bürger Schwabens wegen der Übungsflüge ausgesetzt sind. Wieder und wieder bitten sie, den Flugbetrieb anders zu organisieren. Weniger Flüge, lautet die Forderung, außerdem eine gleichmäßige Verteilung der verbleibenden Belastung auf ganz Deutschland und nicht nur auf wenige Regionen.

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