Kaufbeuren/Neugablonz

Zwei Tickets sind zu vergeben

Futsal Beim Vorrundenturnier in Neugablonz geht es um die ersten Plätze für die Allgäuer Meisterschaft
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Von Tobias Giegerich
13.12.2019 | Stand: 16:52 Uhr

In der Turnhalle in Neugablonz findet am kommenden Samstag das erste Vorrundenturnier zur Allgäuer Futsal-Meisterschaft statt. Das Turnier im Ostallgäu ist das erste von fünf Qualifikationsturnieren, die anderen vier finden in Memmingen, Babenhausen, Mindelheim und Marktoberdorf statt.

Ausrichter des Vorrundenturniers ist die Schiedsrichtergruppe Ostallgäu. Die Unparteiischen haben Erfahrung mit den Hallenturnieren. In der vergangenen Saison kümmerten sie sich um das Vorrundenturnier zur schwäbischen Hallenmeisterschaft, außerdem richteten die Ostallgäuer Schiedsrichter zuletzt auch schon die Ostallgäuer Hallenmeisterschaften aus. „Wir haben genug Helfer, jeder weiß, was zu tun ist“, sagt Ingo Weber, Obmann der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu. Für Weber und seine Mitstreiter bietet sich die Möglichkeit, durch die Ausrichtung und den Verkauf beim Hallenturnier am Wochenende Einnahmen für die Schiedsrichtergruppe zu generieren. „Für uns ist das gutes Geld, um damit Geschenke für unsere Mitglieder oder unsere Ausflüge zu finanzieren“, sagt Weber.

Die beiden Sieger der zwei Halbfinalpiele sind für die Allgäuer Meisterschaft qualifiziert, die am 5. Januar 2020 in Kempten stattfindet. Ein Finale wird also nicht ausgespielt. Der Allgäuer Meister nimmt an der schwäbischen Endrunde teil (11. Januar 2020 in Günzburg).

Als Favorit in der heimischen Halle geht der BSK Olympia Neugablonz ins Rennen. Die Neugablonzer standen bereits vier Mal im Finale der „Schwäbischen“ und gewannen das Turnier im Jahr 2015 durch einen 5:2-Sieg im Finale gegen Bubesheim. „Mit Neugablonz muss man auf jeden Fall rechnen“; sagt Weber. In der Gruppe B trifft der BSK auf den TV Bad Grönenbach, der kurzfristig nachrückte, und den SVO Germaringen. Die Germaringer haben ebenfalls bereits bei der schwäbischen Endrunde für Furore gesorgt. 1988 verloren sie das Finale gegen Schwaben Augsburg mit 3:4, den Titel feierte der jetzige Fußball-Kreisligist im Jahr 1992, als es einen 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen den FC Gundelfingen gab. Kurz vor dem Turnier zogen der TSV Oberbeuren und der FC Buchloe ihre Mannschaften zurück. Das Vorrundenturnier am Wochenende komplettieren der TV Waal, SC Unterrieden, Türk Dostlukspor Kaufbeuren und der SV Eggenthal, die in der Gruppe A aufeinandertreffen. „Auf Eggenthal bin ich gespannt, sie haben vielversprechende Hallenkicker“, meint Weber. Der SC Unterrieden hat seinen Startplatz mit dem FC Jengen getauscht. „Beide Mannschaften haben darum gebeten, da sie andere Termine hatten. So war das also kein Problem“, erklärt der Unterallgäuer Spielgruppenleiter Polykarp Platzer.

Für die Ostallgäuer Schiedsrichter geht es mit dem nächsten Turnier im Januar weiter. Sie richten die Vorrunde zur schwäbischen Hallenmeisterschaft der Frauen aus. Das Turnier findet am 6. Januar wieder in Neugablonz statt.

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