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Interview zur Corona-Lage

Kaufbeurens Oberbürgermeister im Interview: „Da entsteht ein Riesenaufruhr für nichts“

Stefan Bosse ist seit 2004 Oberbürgermeister in Kaufbeuren. Gemeinsam mit dem Günzburger Rathauschef Gerhard Jauernig (SPD) steht der 56-Jährige auch an der Spitze des Schwäbischen Städtetags.

Stefan Bosse ist seit 2004 Oberbürgermeister in Kaufbeuren. Gemeinsam mit dem Günzburger Rathauschef Gerhard Jauernig (SPD) steht der 56-Jährige auch an der Spitze des Schwäbischen Städtetags.

Bild: Mathias Wild

Stefan Bosse ist seit 2004 Oberbürgermeister in Kaufbeuren. Gemeinsam mit dem Günzburger Rathauschef Gerhard Jauernig (SPD) steht der 56-Jährige auch an der Spitze des Schwäbischen Städtetags.

Bild: Mathias Wild

Städtetag-Chef und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse kritisiert die 15-Kilometer-Regel. Was er zum fehlenden Impfstoff und zur FFP2-Maskenpflicht sagt.
22.01.2021 | Stand: 23:29 Uhr

Kritik an der Corona-Politik der Staatsregierung kommt auch aus den eigenen Reihen: Der schwäbische Städtetags-Chef Stefan Bosse (CSU) moniert, dass die 15-Kilometer-Regel für touristische Tagesausflüge viel Unruhe unter den Bürgern ausgelöst habe: „Da entsteht ein Riesenaufruhr für nichts.“ Dagegen befürwortet der Kaufbeurer Oberbürgermeister die nächtliche Ausgangssperre. Auf die Kommunen sieht Bosse schwere Zeiten zukommen, da die Steuereinnahmen wegen der Corona-Krise sinken.

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