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Brauchtum

100 Jahre Leonhardiritt in Börwang: Auf Pferderücken Gottes Segen erbeten

Der Leonhardiritt wandelte sich im Laufe der Zeit: 1959 fahren die Kommunionskinder auf dem Wagen mit der Statue von St. Leonhard mit.

Der Leonhardiritt wandelte sich im Laufe der Zeit: 1959 fahren die Kommunionskinder auf dem Wagen mit der Statue von St. Leonhard mit.

Bild: Monika Rohlmann (Repro)

Der Leonhardiritt wandelte sich im Laufe der Zeit: 1959 fahren die Kommunionskinder auf dem Wagen mit der Statue von St. Leonhard mit.

Bild: Monika Rohlmann (Repro)

Börwang feiert 1921 das erste Leonhardsfest. Doch die Tradition rund um den Leonhardiritt ist deutlich älter. Altlandrat Anton Klotz hat sich damit beschäftigt.
05.11.2021 | Stand: 18:30 Uhr

Das Leonhardsfest ist in Börwang ein fest verwurzelter Teil der Heimatkultur. Seit 1921 – also seit 100 Jahren – findet am Sonntag um das Patrozinium des Heiligen St. Leonhard von Limoges (ein Benediktinerabt) die Segnung von Pferden und Fahrzeugen statt. Denn der heilige Leonhard wird als Helfer in Haus und Hof, im Stall und auf dem Feld angesehen. „Bis 1967 gab es an diesem Tag sogar schulfrei“, erinnert sich Altlandrat Anton Klotz, der sich mit der Geschichte des Leonhardifestes in Börwang genauer auseinander-gesetzt hat.

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