Bauen und Wohnen

Industriedenkmal wird Siedlung: Anerkennungspreis für Bauprojekt in Kempten

Kempten Sheddach

Die zu Wohnungen umgebaute Sheddachhalle der Sozialbau in Kempten wurde erneut ausgezeichnet.

Bild: Ralf Lienert

Die zu Wohnungen umgebaute Sheddachhalle der Sozialbau in Kempten wurde erneut ausgezeichnet.

Bild: Ralf Lienert

Die Architektenkammer zeichnet das Kemptener Projekt in der Kategorie "Bauten vor 1900" aus: Aus der Sheddachhalle wird eine völlig neuartige Siedlungsform.
13.08.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Und wieder hat der Umbau der „Sheddachhalle“ an der Keselstraße, einem alten Industriedenkmal an der Iller in Kempten, eine besondere Auszeichnung erhalten: Die Bayerische Architektenkammer würdigte die Umnutzung zu 46 Mietwohnungen durch das Kemptener Architekturbüro „Hagspiel Stachel Uhlig“ und die Sozialbau als Bauherrin mit einem Anerkennungspreis in der Kategorie „Bauten vor 1900“. (Hier lesen Sie die Vorgeschichte: Moderne trifft historischen Industrie-Charme)

Der bundesweit einmalige Preis „Bauen im Bestand“ war erst zum zweiten Mal ausgelobt worden. Die eingereichten 147 Projekte zeigten, wie vielfältig und innovativ Bauen im Bestand in Bayern sein könne, lobte Professorin Lydia Haack als Kammerpräsidentin bei der Preisverleihung in München.

Laut Mitteilung der Firma Sozialbau war die Jury beeindruckt, wie ein Industriedenkmal eine völlig neuartige, auf lebendige Nachbarschaft angelegte Siedlungsform hervorruft. Das Projekt zeige, wie inspirierend Denkmalschutz für eine unverwechselbare Quartierentwicklung und atmosphärische Ortsbildung sein könne.

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