Mitmach-Aktion

Kempi, Nici oder Cambini? - Stimmen Sie über die Namen der Kemptener Storchenfamilie ab

Nach über 100 Jahren ohne Nachwuchs ist ein Storchen-Junges in Kempten flügge geworden.

Nach über 100 Jahren ohne Nachwuchs ist ein Storchen-Junges in Kempten flügge geworden.

Bild: Ralf Lienert

Nach über 100 Jahren ohne Nachwuchs ist ein Storchen-Junges in Kempten flügge geworden.

Bild: Ralf Lienert

Nach über 100 Jahren gibt es erstmals Storchen-Nachwuchs in Kempten. Zahlreiche Namensvorschläge haben unsere Redaktion erreicht. Nun sind Sie gefragt.
02.07.2021 | Stand: 19:11 Uhr

Einst rettete Heinrich der Kempter splitternackt Kaiser Otto, als dieser in Italien überfallen wurden. Direkt aus dem Badezuber eilte er mit Schwert und Schild zur Hilfe. So zumindest besagt es die Legende.

Nun könnte diese historische Figur – die auch das Kemptener Rathaus ziert – zum Namensgeber für die Storchenfamilie werden.

Erster Storchen-Nachwuchs seit 100 Jahren - Ist Storchenküken männlich oder weiblich?

Vor wenigen Wochen schlüpfte nach über 100 Jahren erstmals Storchen-Nachwuchs in Kempten. Ein kleiner Storch hat es trotz Regen und Unwetter sicher durch die kritischen Wochen geschafft. Nun schützt ihn sein dichtes Gefieder und auch das Fliegen hat er von seinen Eltern bereits gelernt.

Ob das Storchenküken ein Männchen oder ein Weibchen ist, bleibt erst einmal ungeklärt, sagt Thomas Blodau, Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu. Das zeige sich im nächsten Jahr, wenn der kleine Storch höchstwahrscheinlich mit einer Partnerin oder einem Partner zurück nach Kempten kommt.

Vorschläge der AZ-Leser: Inspiriert durch historische Kemptener und Brutort der Störche

Seine Eltern werden dann wohl wieder in dem Nest auf dem Kamin der Firma VG Nicolaus brüten. Wie viele andere Leser beteiligte sich deshalb auch der Verpackungsmittelhersteller an der Namensfindung: „Wir würden vorschlagen, dass die Storchenfamilie Herr und Frau Nicolaus heißt und das Junge Nici.“

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In Erinnerung an die Kemptener Stadtgeschichte nannten viele Leser außerdem den römischen Stadtnamen „Cambodunum“ als Inspiration. Namen wie „Cambo“ für den Storchen-Vater, „Cambolina“ für die Mutter und „Cambini“ für das Storchenküken gehören zu den meist genannten Vorschlägen.

Die Storchennamen um Heinrich den Kempter machen die Vorschläge „Hildegard“ – nach der um das Jahr 772 lebenden Stifterin des Kemptener Klosters – und „Kempi“ komplett.

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