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Baumschutzverordnung

Allerhand Vorwürfe und Phantomschmerzen im Stadtrat Kempten

Kempten Baumschutz

Kempten will alle Bäume im Stadtgebiet schützen - auch hier im Archäologischen Park Cambodunum (APC) bei den Kleinen Thermen.

Bild: Ralf Lienert

Kempten will alle Bäume im Stadtgebiet schützen - auch hier im Archäologischen Park Cambodunum (APC) bei den Kleinen Thermen.

Bild: Ralf Lienert

Stadträte diskutieren emotional über neue Verordnung und entscheiden eindeutig. Übergangsregelung sichert den Baumbestand, bis das Verfahren abgeschlossen ist.
21.03.2021 | Stand: 18:30 Uhr

Bei der Diskussion um eine Baumschutzverordnung unterscheidet sich Kempten nicht grundlegend von anderen Kommunen: Es gibt engagierte Befürworter und strikte Kritiker. Wie die Sache ausgeht, war trotz einzelner Abweichler klar: Die CSU als Kritiker und die Allianz (Grüne, FW, SPD, FDP) mit Vertretern von ÖDP und FFK als Antragsteller hatten sich früh positioniert. So erhielt die Verwaltung mit 26:17 Stimmen den Auftrag, eine Verordnung zu erarbeiten und das nötige Verfahren einzuleiten. Ziel ist ein Regelwerk, das das Fällen von Bäume einschränkt. Damit bis dahin niemand mit der Säge Fakten schafft, wurde der Entwurf übergangsweise beschlossen. Das sichert den derzeitigen Baumbestand.

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