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Corona-Erkrankte berichten

Allgäuer Corona-Patient: „Das ist kein Sprint, das ist ein Marathon“

Erkrankungen mit Covid 19 haben teils einen sehr schweren Verlauf. Allgäuer erzählen, wie gut es ihnen wirklich geht.

Erkrankungen mit Covid 19 haben teils einen sehr schweren Verlauf. Allgäuer erzählen, wie gut es ihnen wirklich geht.

Bild: Marijan Murat, dpa (Symbolfoto)

Erkrankungen mit Covid 19 haben teils einen sehr schweren Verlauf. Allgäuer erzählen, wie gut es ihnen wirklich geht.

Bild: Marijan Murat, dpa (Symbolfoto)

Allgäuer, die an Covid-19 erkrankt waren, leiden auch nach Genesung noch unter Folgen: Sie sind schnell müde, energielos, kurzatmig. Und dann ist da die Psyche.
21.11.2020 | Stand: 21:31 Uhr

Als sie die ersten Symptome bemerkten, hatten sie alle den gleichen Gedanken: Husten, Schnupfen, Halskratzen – das kann nur eine Erkältung sein. Doch dann kam das Fieber, hohes Fieber. Und mit steigenden Körpertemperaturen und einem immer schlechteren Zustand wurde die Vermutung nach Tests zur Gewissheit: Es ist Corona. Das Virus, das derzeit die Welt in Atem hält, hat auch Kemptener und Oberallgäuer nicht nur wochenlang ans Bett gefesselt. Covid-19 lässt von uns befragte Bürger, die wochenlang teils schwer erkrankt waren, sogar lange nach ihrer Genesung noch nicht so leben, wie sie es gern möchten. Ob Dr. Michael Uhlich (Kempten), Stefan Gourguis (Waltenhofen) oder Markus Laure (Wertach) – sie alle klagen heute noch über Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Kurzatmigkeit. Sie fühlen sich psychisch angeschlagen und finden es „erschreckend“, wie lange man das spürt.

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