Eishockey

Am Eisstadion in Kempten tut sich einiges

Stadiongaststätte Eisstadion Kempten

Vor der Stadiongaststätte des Eisstadions in Kempten entstand ein neuer Außenbereich mit Tischen und Lounge-Möbeln.

Bild: Tobias Giegerich

Vor der Stadiongaststätte des Eisstadions in Kempten entstand ein neuer Außenbereich mit Tischen und Lounge-Möbeln.

Bild: Tobias Giegerich

Beim Eishockey-Bayernligisten ESC Kempten läuft die Arbeit hinter den Kulissen auf Hochtouren. Auch an der Eishalle gibt es Veränderungen.
17.07.2021 | Stand: 12:30 Uhr

In der Eishalle herrscht noch gähnende Leere, über Langeweile kann sich Florian Ecker aber nicht beschweren. Der Vorsitzende des ESC Kempten arbeitet mit seinen Vorstandskollegen und Trainer Carsten Gosdeck intensiv an den Planungen für die kommende Bayernliga-Saison, die im Oktober beginnt.

Max Schmidle gehört nicht mehr zum ESC-Kader

Dazu gehören vor allem auch Gespräche mit Spielerinnen und Spielern. In diesem Fall haben Jennifer Harß, Danny Schubert und Wayne Lucas und Daniel Rau eines gemeinsam. Die Vertragsverlängerungen des Quartetts wurden in den vergangenen Wochen verlängert. In der kommenden Saison nicht mehr dabei ist Max Schmidle. Der ehemalige Spieler des ESV Kaufbeuren (über 500 Einsätze für die Joker) verlässt den Verein aus „persönlichen Gründen.“ „Insgesamt steht fast der komplette Kader. Zwei, drei Positionen sind noch offen“, sagt Gosdeck.

Weitere Kaderneuigkeiten sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. „Generell ist es so, dass wir es begrüßen, wenn sich neue Spieler auch im Nachwuchs des ESC engagieren“, sagt Ecker. „Wir sind ein familiärer Verein, das steht uns gut zu Gesicht.“ Im Nachwuchsbereich (U15) kooperiert der ESC außerdem mit dem ESV Kaufbeuren.

Den kompletten Bayernliga-Kader will der ESC den Fans im Laufe der Vorbereitung präsentieren, gekoppelt an ein Heim-Testspiel. „Das ist der Plan, aber ein genaues Datum und Details gibt es noch nicht“, sagt Ecker. „Corona beschäftigt uns nach wie vor, wir müssen in vielerlei Hinsicht mehrgleisig planen.“

Im Eisstadion findet am 24. Juli ein Boxabend statt

Fest steht aber bereits, dass der ESC Kempten sein erstes Vorbereitungsspiel zuhause am 10. September gegen den EV Lindau bestreitet. Ecker hofft, dass bis dahin auch mehr Klarheit in Sachen Zuschauern herrscht. Beim Boxabend am Samstag, 24. Juli, im Kemptener Eisstadion sollen bis zu 1000 Zuschauer in die Halle. Geplant sind mehrere Duelle von Boxern und Kickboxern. Für Ecker könnte die Veranstaltung in Sachen Zuschauerzahl ein positives Vorbild für die im Herbst anstehenden ESC-Heimspiele sein.

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Noch sind die Ränge im Kemptener Eisstadion leer

Auch vor der Eishalle tut sich einiges. Aus dem weißen Gebäude vor der ESC-Geschäftsstelle, das zum abgerissenen Verkehrsübungsplatz gehörte, soll ein VIP-Raum werden. „Dafür haben wir bereits die mündliche Zusage der Stadt“, sagt Ecker. Auf dieses Projekt freut sich auch Trainer Gosdeck: „Dann kann ich endlich die komplette Mannschaft für die Videoanalyse in einem Raum versammeln.“

Neuer Außenbereich vor der Stadiongaststätte in Kempten

Zur Stadiongaststätte gehört außerdem seit Kurzem ein neuer Außenbereich mit Tischen und Lounge-Möbeln. Achim Bräuninger und seine Lebensgefährtin Rita Heider haben die Gaststätte vor einem Jahr von der Eisstadion KG gepachtet und 30 000 Euro in den Außen- und Innenbereich (Musik, Beleuchtung) investiert. „Wir wollen es als Vollzeit-Lokal betreiben, da ist ein Außenbereich Pflicht“, sagt Bräuninger.

Das Lokal ist im Stile eines American Diner eingerichtet, mit der „gemütlichen Atmosphäre“ hofft Bräuninger auf positiven Zuspruch. Die Eröffnung mit Spanferkel-Grillen ist für Freitag, 23. Juli geplant. Tags darauf findet dann der Box-Abend statt. „Wir haben quasi keine Zeit, um uns einzuarbeiten. Es geht gleich von null auf hundert los“, meint Bräuninger. (Lesen Sie auch: Nikolas Oppenberger ist zurück beim ESC Kempten)