Natur

Am Südufer des Rottachsees: Neuer Radweg gewünscht

Der Rottachspeicher ist Freizeitparadies für viele Allgäuer und Urlauber. Radler nutzen sein Ufer teilweise auf dem Bodensee-Königssee-Radweg. Auf dem Abschnitt zwischen Petersthal und Greifenmühle (im Bild am hinteren linken Ufer) wünscht sich die Gemeinde Oy-Mittelberg nun einen Radweg.

Der Rottachspeicher ist Freizeitparadies für viele Allgäuer und Urlauber. Radler nutzen sein Ufer teilweise auf dem Bodensee-Königssee-Radweg. Auf dem Abschnitt zwischen Petersthal und Greifenmühle (im Bild am hinteren linken Ufer) wünscht sich die Gemeinde Oy-Mittelberg nun einen Radweg.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Der Rottachspeicher ist Freizeitparadies für viele Allgäuer und Urlauber. Radler nutzen sein Ufer teilweise auf dem Bodensee-Königssee-Radweg. Auf dem Abschnitt zwischen Petersthal und Greifenmühle (im Bild am hinteren linken Ufer) wünscht sich die Gemeinde Oy-Mittelberg nun einen Radweg.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Oy-Mittelberg beantragt beim Landkreis eine Verbindung zwischen Petersthal und Greifenmühle. Und es gibt noch mehr Ideen.
11.09.2020 | Stand: 17:51 Uhr

Die Gemeinde Oy-Mittelberg will eine Radweg-Verbindung zwischen Petersthal und der Greifenmühle schaffen. Der Gemeinderat hat beschlossen, einen entsprechenden Antrag beim Landratsamt zu stellen – denn für die Straße ist der Kreis Oberallgäu zuständig.

Der Abschnitt liegt zwischen dem Oy-Mittelberger Ortsteil Petersthal einerseits und der Abzweigung Richtung Moosbach (Sulzberg) und Vorderburg (Rettenberg) andererseits. Er ist Teil des Bodensee-Königssee-Radwegs, der laut Bürgermeister Theo Haslach immer beliebter wird. Zwischen Petersthal und der Abzweigung Richtung Staudamm gibt es bereits eine Wegeverbindung am Rottachspeicher. Diese könnte aufgewertet werden, so die Idee. An der Abzweigung würde der neue Radweg die Kreisstraße kreuzen. Richtung Greifenmühle könnte ein neu zu bauender Weg südlich der Kreisstraße verlaufen.

Vorgespräche zum neuen Radweg am Rottachsee: Es könnte klappen...

Anlass für die Überlegung ist, dass an der Kreisstraße während der nächsten Jahre Instandsetzungsarbeiten nötig werden, hieß es während der Gemeinderatssitzung. In dem Zuge könnte auch der neue Geh- und Radweg gebaut werden. Eine Vorbesprechung mit dem Landratsamt und dem Wasserwirtschaftsamt gab es bereits und hatte die dargestellte Idee zum Ergebnis.

Eine weitere der noch vielen offenen Fragen ist die künftige Breite des Radweges: Ab zwei Metern gäbe es Zuschüsse, allerdings wäre dann der Eingriff in die Natur größer, sagte Haslach. Weil mit geringerer Breite die Kosten niedriger ausfallen, wäre der Finanzierungsaufwand vor Ort in beiden Fällen ähnlich hoch.

Martin Haslach wünscht sich ein Radwegekonzept für ganz Oy-Mittelberg

Der Gemeinderat stimmte geschlossen für einen Antrag beim Landratsamt, das Projekt in den nächsten Jahren gemeinsam anzugehen. „Jeder, der mit dem Rad unterwegs ist, ist heilfroh, wenn es einen Radweg gibt“, sagte etwa Werner Zitt (CSU). „Im Ostallgäu ist man da bereits wesentlich besser aufgestellt.“ Martin Haslach (Gemeinschaftsblock Mittelberg/Freie Wähler) schlug vor, ein Radwegekonzept für die gesamte Gemeinde auszuarbeiten.