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Freie Aussicht

Bäume statt Bergketten-Blick. Doch die Stadt greift nicht zur Motorsäge

Die Frage der freien Aussicht sorgt immer wieder für Diskussionen – beispielsweise auch am Jägerdenkmal. Von dort ist der Blick auf den Grünten und die Oberstdorfer Berge möglich, doch die Tannheimer Berge (links) bleiben hinter Bäumen verborgen.

Die Frage der freien Aussicht sorgt immer wieder für Diskussionen – beispielsweise auch am Jägerdenkmal. Von dort ist der Blick auf den Grünten und die Oberstdorfer Berge möglich, doch die Tannheimer Berge (links) bleiben hinter Bäumen verborgen.

Bild: Ralf Lienert

Die Frage der freien Aussicht sorgt immer wieder für Diskussionen – beispielsweise auch am Jägerdenkmal. Von dort ist der Blick auf den Grünten und die Oberstdorfer Berge möglich, doch die Tannheimer Berge (links) bleiben hinter Bäumen verborgen.

Bild: Ralf Lienert

Am Jägerdenkmal sind die Alpen nicht mehr so gut zu sehen wie auf der Panoramatafel. Es gibt kein Recht auf Aussicht, selbst wenn Nachbarn den Horizont zubauen.
20.01.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Sie machen gute Luft und spenden Schatten. Bäume sind unbestritten eine tolle Sache. Zumindest solange, wie die Gewächse der Nachbarn nicht den eigenen Garten verschatten, Unmengen Laub die Beete befüllen oder Kastanien aufs Auto plumpsen. Und dann ist da noch die Aussicht. Wo sich einst ein freier Blick bot, kann es Jahre später ganz anders aussehen. Etwa am Jägerdenkmal: „Die Sicht auf das ganze Alpenpanorama mit erklärender Tafel ist unübertroffen“, schwärmt unsere Leserin Gertrud Riedl. Oder besser, sie war. Denn zwischenzeitlich verdeckten Bäume drei Viertel der herrlichen Bergkette. „Sehr schade“, findet Riedl.

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