Protest in Kempten

Beschäftigte bei Landesbehörden sind sauer auf Arbeitgeber

Vor dem Gewerkschaftshaus in Kempten versammelten sich am Donnerstag Streikdelegierte aus den Landesbehörden. Sie kämpfen für Verbesserungen im Tarif des öffentlichen Diensts der Länder.

Vor dem Gewerkschaftshaus in Kempten versammelten sich am Donnerstag Streikdelegierte aus den Landesbehörden. Sie kämpfen für Verbesserungen im Tarif des öffentlichen Diensts der Länder.

Bild: Martina Diemand

Vor dem Gewerkschaftshaus in Kempten versammelten sich am Donnerstag Streikdelegierte aus den Landesbehörden. Sie kämpfen für Verbesserungen im Tarif des öffentlichen Diensts der Länder.

Bild: Martina Diemand

Tarifstreit: In Verhandlungsrunden für den öffentlichen Dienst der Länder haben Arbeitgeber kein Angebot gemacht. Was die Gewerkschaft Verdi fordert.
25.11.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Beschäftigte von Staatlichem Bauamt, Wasserwirtschaftsamt und Straßenmeisterei in Kempten sowie deren Kollegen aus Weilheim folgten am Donnerstag einem Aufruf von Verdi. Um die Corona-Schutzmaßnahmen zu wahren, entsandten die Belegschaften einzelne „Streikdelegierte“ zum Gewerkschaftshaus in der Beethovenstraße.

Schlechte Stimmung beim Personal

Laut Manuel Bittner, Gewerkschaftssekretär für den öffentlichen Dienst, ist die Stimmung vor der dritten Verhandlungsrunde an diesem Wochenende gedrückt. Von Arbeitgeberseite sei in der „Tarifrunde der Länder“ bisher kein konstruktives Angebot gekommen. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro im Monat.