Engelhaldepark

Biker können hoffen: Neuer Pumptrack steht vielleicht bis Jahresende

Pumptrack Kleinweiler-Hofen

Im Engelhaldepark entsteht bald ein Pumptrack.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Im Engelhaldepark entsteht bald ein Pumptrack.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Die Pläne liegen zur Genehmigung bei der Regierung. Auch ein Beach-Volleyballplatz ist vorgesehen. Für die Jumpline gibt es einen anderen Platz.
##alternative##
Von Monika Rohlmann
06.04.2021 | Stand: 05:28 Uhr

Die Pläne für die Freizeitanlagen im Kemptener Osten kommen voran: Im Engelhaldepark soll es einen Pumptrack, einen Laufrad-Track (Kidsloop) und einen Beach-Volleyballplatz geben. Mit ein bisschen Glück können die Kemptener laut Quartiersmanager Jan Damlos vielleicht schon Ende 2021 erste Runden auf dem Pumptrack drehen. Denn die Pläne für das Vorhaben liegen bereits zur Genehmigung bei der Regierung von Schwaben. (Lesen Sie auch: Immer wieder montags: Ein Besuch bei den Corona-Demos in Kempten)

„Pumptrack, Kidsloop und der Beach-Volleyballplatz im Engelhaldepark sind fix“, sagt Damlos. Einer Umsetzung stehe nichts mehr im Weg. Die Jumpline wird indes an den Bachtelweiher ausgelagert. Warum? Damlos: „In der Beratung mit Planern, Stadtgärtnerei und anderen Behörden kam man zum Schluss, dass der Pumptrack so groß wie möglich im Engelhaldepark gebaut werden soll.“ Zudem könne mit der Auslagerung der Jumpline mehr Geld in den Pumptrack fließen.

Mitte Februar hatten Biker sowie Vertreter von Radsport-Vereinen das Thema diskutiert und Wünsche geäußert. Die reichten bis hin zur Wettbewerbsfähigkeit des Pumptracks. Gewünscht wurde auch eine Jumpline. Die soll nun am Bachtelweiher oberhalb der Sportplätze entstehen. Denn die Grün-Experten der Stadt halten den Engelhaldepark da nicht für den richtigen Standort. Unter anderem fürchten sie, dass es dann Probleme zwischen den unterschiedlichen Nutzern geben könnte.

Online-Workshop für Planung der Jumpline

Zur Planung des Jumpline-Areals soll ein Online-Workshop für Interessierte stattfinden, um Ideen zu sammeln. Eine davon ist, einen Verein zu gründen. „Der kann eigenständig sein, aber auch als Untergruppierung vom RSC oder DAV entstehen“, sagt der Quartiersmanager. Ein Förderpaket gibt es für die Jumpline derzeit nicht. Damlos: „Hier ist die Stadt Kempten mit Zuschuss und Unterstützung gefragt.“ Über einen Verein lasse sich aber möglicherweise eine Förderung erreichen. Gedacht ist auch an Eigenleistungen der Jugendlichen.

Der Workshop zur Jumpline ist am Mittwoch, 21. April, um 18 Uhr. Dort gibt es auch Neuigkeiten zum Trail am Mariaberg. Weitere Infos unter www.kemptenost.de

Lesen Sie auch
##alternative##
Mountainbike

Kempten plant: Eine Jumpline für alle - statt illegaler Strecken

(Hier lesen Sie: Diebe stehlen mehrere E-Bikes in Kempten - 10.000 Euro Schaden)

Was ist was? Pumptrack und Jumpline kurz erklärt

  • Ein Pumptrack ist eine Sportanlage für Mountainbiker in jedem Alter: ein Rundkurs mit Wellen, Kurven und Sprüngen. Ziel ist, die Strecke nach der Anfahrt ohne weiteres Treten in die Pedale zu bewältigen. Auf- und Abbewegungen des eigenen Körpers sollen dann für Geschwindigkeit und das Fortkommen an Wellen und Steilwandkurven sorgen. Radler können dann immer ausgefeiltere Tricks üben.
  • Bei einer Jumpline stehen Sprünge über Erdhügel im Vordergrund. Die abgestimmte Aneinanderreihung von Absprüngen und Landungen soll möglichst viel „Airtime“ ermöglichen (sozusagen Zeit im Flug). Das beste Baumaterial für die Hügel ist Lehm. Optional können weitere Elemente in den Parcours eingebaut werden.
  • Gefahren wird auf beiden Anlagen mit Mountainbikes. Besonders geeignet sind eher kleine Fahrräder, sogenannte „Dirtbikes“.