Preisverleihung

Buchenberg blüht: Drei Gärten zum Träumen sind Sieger des Wettbewerbs

Bilder zum Horst Hacker-Artikel Buchenberg blôht.  Hofmann_gr

Der insektenfreundliche Garten von Marianne Hofmann hat die Jury von „Blühendes Buchenberg“ überzeugt. Für ihren grünen Daumen wurde sie, zusammen mit zwei weiteren Teilnehmerinnen, ausgezeichnet.

Bild: Horst Hacker/Gartenbauverein Buchenberg

Der insektenfreundliche Garten von Marianne Hofmann hat die Jury von „Blühendes Buchenberg“ überzeugt. Für ihren grünen Daumen wurde sie, zusammen mit zwei weiteren Teilnehmerinnen, ausgezeichnet.

Bild: Horst Hacker/Gartenbauverein Buchenberg

Jury prämiert die drei Gewinnerinnen von „Buchenberg blüht“. Ihre Gärten wurden unter anderem für Artenvielfalt und Insektenfreundlichkeit ausgezeichnet.

30.07.2020 | Stand: 12:30 Uhr

Unter anderem für vielfältige und umweltfreundliche Gärten wurden drei Buchenbergerinnen nun ausgezeichnet. 50 Gäste besuchten die Preisverleihung des Wettbewerbs „Blühendes Buchenberg“ im Landgasthof Sommerau.

30 Teilnehmer hatten bei der Ausschreibung, welche im Oktober 2019 zusammen mit dem örtlichen Gartenbauverein ins Leben gerufen worden war, mitgemacht. Nun bot die Jury-Vorsitzende Angelika Heringlehner zusammen mit der Biologin und Imkerin Katharina Babucke einen Streifzug durch die vielfältigen Gärten der Teilnehmer.

Augenmerk auf Artenvielfalt

In seiner Begrüßungsansprache hob Buchenbergs erster Bürgermeister Toni Barth die Bedeutung der Gärten in so bedrückenden Zeiten wie momentan während der Coronakrise hervor. Dreißig Gärten hätten die drei Jurymitglieder begutachtet und dabei vor allem auf die Artenvielfalt geachtet.

Jedes Jurymitglied hatte dabei zehn Gärten besucht und bewertet. Die jeweiligen Gruppensieger – Christine Noll, Maria Menzel und Marianne Hoffmann – bekamen einen Preis.

Noll erklärte, sie sei „überglücklich, dass man auch im Kleinen viel bewegen kann“. Sie habe sich mit ihrem Mann für die Teilnahme am Wettbewerb entschieden, „um der Vielfalt ein Zuhause zu geben“. Das Ehepaar hoffe, dass sich „viele inspirieren lassen“.

„Mehr für die Natur tun“

Menzel freute sich vor allem in Hinsicht auf die Ausgangsbeschränkungen während der Pandemie über ihre „schöne Oase“. Wegen der sich ausbreitenden „Steinwüsten mit nur kleinen Grünflächen“ sei es notwendig, „mehr für die Natur zu tun“.

Hofmann, deren Flächen sich sehr insektenfreundlich in Hanglage befinden, ist es wichtig, nicht so viel Zeit im Wohnzimmer zu verbringen. „Naturnah für Insekten, Bienen, Vögel und Vielfalt zu leben, tut einem selber gut“, sagt die Preisträgerin. Kreisfachberater für die Anlage von Blumenwiesen, Bernd Brunner, gab den Gästen Gartentipps mit auf den Weg. So seien einjährige Pflanzen zwar schön anzuschauen und „erfreuen das Herz“, seien aber „für Insekten wenig gut“. Blühflächen mit natürlichen Kräutern seien für die Vielfalt wesentlich besser. Beste Standortbedingungen finden sich in sonnigen Lagen mit nährstoffarmen, kargen Böden.