Kommentar

Corona-Maßnahmen endlich einheitlich regeln

Die Corona-Regeln gehen etlichen Menschen auf den Geist - vor allem dann, wenn in sie in einer Region unterschiedlich sind.

Die Corona-Regeln gehen etlichen Menschen auf den Geist - vor allem dann, wenn in sie in einer Region unterschiedlich sind.

Bild: Matthias Becker

Die Corona-Regeln gehen etlichen Menschen auf den Geist - vor allem dann, wenn in sie in einer Region unterschiedlich sind.

Bild: Matthias Becker

Kempten und das Oberallgäu sind ein Wirtschaftsraum. Unser Autor fordert hier einheitliche Regeln. "Alles andere führt an der Lebenswirklichkeit vorbei."
25.05.2021 | Stand: 18:25 Uhr

Keine Kritik an den Corona-Regeln per se, wohl aber am rein inzidenz-gesteuerten Regel-Wirrwarr. Kempten und das Oberallgäu sind ein Wirtschafts- und Lebensraum mit unzähligen Verflechtungen, privat wie beruflich.

Ein Kemptener Paar darf zwei Immenstädter besuchen, andersrum darf nur einer kommen. Zwei Paare aus Kempten dürfen außerhalb der Stadtgrenzen miteinander laufen, aber nicht im Engelhaldepark.

Oberallgäuer dürfen nach 22 Uhr auf dem Heimweg (etwa von Durach nach Lauben) durch Kempten fahren. Beginnt ihre Heimfahrt nachts in Kempten, wird es teuer.

Es ist höchste Zeit, die Bedeutung der Inzidenzzahlen für Corona-Maßnahmen herunterzufahren. Und homogene Räume wie Kempten-Oberallgäu verdienen einheitliche Regeln.

Alles andere führt an der Lebenswirklichkeit vorbei.

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