Diesen Artikel lesen Sie nur mit
"Auf Dauer ist das eine Gefahr"

Corona und das Dorfleben: „Man wird sich fremder“

OA Dorfleben

Im Verein geht es nicht nur um Sport, Brauchtum und Co. – sondern um die vielen kleinen Begegnungen, die sich nebenbei ergeben. Sie machen viel aus – und sind durch die Corona-Pandemie oftmals nicht möglich. Das wirkt sich auch ganz konkret auf das Dorfleben aus.

Bild: Bastian Hörmann

Im Verein geht es nicht nur um Sport, Brauchtum und Co. – sondern um die vielen kleinen Begegnungen, die sich nebenbei ergeben. Sie machen viel aus – und sind durch die Corona-Pandemie oftmals nicht möglich. Das wirkt sich auch ganz konkret auf das Dorfleben aus.

Bild: Bastian Hörmann

Seit zwei Jahren dürfen Dörfer das nicht mehr tun, was sie am besten können: Feste auf die Beine stellen, Gemeinschaft leben, zusammen sein. Was verändert das?
25.01.2022 | Stand: 18:01 Uhr

Die Gruppenbilder an der Wand des Florianstübchens in Hochgreut erzählen von besseren Zeiten: die Mitglieder eng an eng, ohne Maske und unbeschwert. Doch die lächelnden Gesichter auf den Fotos schauen in einen leeren Raum. Vor Corona machten mehr als 50 Mitglieder nach Übungen das Zimmer „bummsvoll“ – nun herrschen Leere und Stille. Die Stühle stehen ungenutzt auf den Tischen, die Wanduhr ist längst stehen geblieben. Seit bald zwei Jahren bremst Corona das Vereinsleben aus. Was macht das mit Dörfern?