Sportpark

Der „allgäuweit größte Indoor-Fun-Park" kommt gut voran

Sportpark Waltenhofen

Der Sportpark Waltenhofen, in dem sich auch das Lina-Laune-Land befindet soll der „allgäuweit größte Indoor-Fun-Park“ werden. Auf Hochtouren laufen dazu die Umbauarbeiten. Ein neues Konzept zur gesunden Bewegung soll dann zahlreiche Gäste anlocken.

Bild: Martina Diemand

Der Sportpark Waltenhofen, in dem sich auch das Lina-Laune-Land befindet soll der „allgäuweit größte Indoor-Fun-Park“ werden. Auf Hochtouren laufen dazu die Umbauarbeiten. Ein neues Konzept zur gesunden Bewegung soll dann zahlreiche Gäste anlocken.

Bild: Martina Diemand

Die Betreiber sanieren den Sportpark in Waltenhofen, in dem sich das Lina-Laune-Land befindet. In den Sommerferien sollen die Gäste kommen.
17.05.2020 | Stand: 20:45 Uhr

Maler, Bodenleger, Installateure und Maurer bevölkern zurzeit den Sportpark Waltenhofen. Sie bringen die Anlage, in der sich auch das Lina-Laune-Land befindet, außen und innen auf Vordermann. „Allgäuweit der größte Indoor-Fun-Park“ wird nach Angaben der Betreiber die künftige Kombination mit einem großen Trampolin-Park. Fitness-Studio mit Wellness-Bereich und Gastronomie finden sich ebenfalls im Haus an der Plabennecstraße. Ziel ist, vor den Sommerferien wieder zu eröffnen – wenn es die Corona-Auflagen ermöglichen.

Seit 17. März geht nichts mehr mit Sport und Spaß im Sportpark. „Das war natürlich ein Schock“, sagen die neuen Macher, Kris Ahrensberg (21) und Elias Bodenmüller (21). Sie hatten eine sechswöchige Unterbrechung für den Umbau ab Anfang Mai geplant. Nun ist die Kernsanierung der 25 Jahre alten Anlage im Gang. Eine Million Euro war dafür veranschlagt. „Mittlerweile sieht es eher nach 1,5 Milllionen aus“, überschlägt Immobilienmakler Bodenmüller.

50 Kursangebote für künftige Mitglieder 

Decken, Böden, Lüftung, Beleuchtung, Sanitärräume werden erneuert. Im Fitnessbereich, den Linus Ernst (27) leitet, schrauben Schreiner an neuen Saunen. Das Personal des Sportparks wurde übernommen. Künftige Mitglieder kommen in den Genuss von über 50 Kursangeboten und haben die Möglichkeit, auch im Gesundheitszentrum von Fetzer und Pfund an der Lindauer Straße zu trainieren. Von dort stoßen weitere Therapeuten zum Waltenhofener Team.

Das neue Konzept zur gesunden Bewegung hat seinen Preis, räumt Ernst ein. Manche Altverträge liefen noch zu Monatsbeiträgen von 20, 25 Euro. Das sei mit dem hohen Personalaufwand und der modernen Ausstattung nicht haltbar. 60 Euro sind jetzt im Gespräch. Die Kapazität ist ausgelegt auf bis zu 1400 Mitglieder.

Die Kletterwand bleibt

Im Indoor-Fun-Park bleibt die Kletterwand erhalten. Neues Herzstück wird die Trampolinhalle – dort, wo früher Badminton gespielt wurde. Auf 1200 Quadratmetern (inklusive Gastronomiebereich) stellen ab nächster Woche Stahl- und Holzbauer die Konstruktionen auf. 60 Sprungtücher und ein „Ninja-Parcours“ stehen später zur Verfügung. Mit einer Schnitzelgrube und sieben Metern Höhe bis zu den Lichtbändern ist Training auch für Leistungssportler möglich. „Trampolinspringen ist für Schulklassen genauso interessant wie für Firmenveranstaltungen“, sagt Ahrensberg. Incentives können gemütlich ausklingen im „La Piazza“. Donato Capunao bewirtet dort seit 25 Jahren seine Gäste. Nun hoffen alle Beteiligten auf baldige Lockerungen des Shutdowns für Fitness-Einrichtungen. „Wir werden jedenfalls Ende Juli bereit sein“, sagt das junge Team. Das „Gesundheitszentrum Sportpark“, eine Praxis für Physiotherapie und Massage, ist parallel weiter in Betrieb.