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Geheimsache in Altusried

Altusrieder restaurieren alten Altar. Er hätte eine Überraschung beim Gaufest sein sollen

Ein neugotischer Altar für Altusried

Freuen sich über den restaurierten neugotischen Altar, der in einem Stadel bei Altusried steht: Franz „Seffes“ Merk (links) und Helmut „Bi“ Dorn.

Bild: Matthias Becker

Freuen sich über den restaurierten neugotischen Altar, der in einem Stadel bei Altusried steht: Franz „Seffes“ Merk (links) und Helmut „Bi“ Dorn.

Bild: Matthias Becker

Vier Altusrieder um Trachtenvereins-Chef Franz Merk renovieren einen Altar, um ihn beim Gaufest zu präsentieren. Das ist inzwischen aber abgesagt. Was nun?
19.02.2021 | Stand: 11:20 Uhr

Die coronabedingte Absage des Allgäuer Gautrachtenfests in Altusried ließ viele Träume platzen, auch von Franz Merk. Der Vorsitzende der Koppachtaler, die mit dem Fest Anfang Juni ihr 100-jähriges Bestehen feiern und Gastgeber für Tausende von Trachtenfreunden sein wollten, hatte sich einiges ausgedacht. Eine Sache, die ihm besonders am Herzen lag, wollte er zum Auftakt am Fronleichnamstag den Altusriedern und ihren Gästen präsentieren. Die Prozession durchs Dorf sollte im großen Zelt enden. Auf der Bühne hätte zur Überraschung aller ein Altar stehen sollen. In Merks Vorstellungen hätten 20 Fahnenabordnungen den Altar gesäumt, die Gläubigen das Kirchenlied „Großer Gott“ gesungen. „Das wär ein Zuckerl gewesen“, sagt Merk in breitem Dialekt. „Da hätte es allen den Vogel naus g’hauen.“

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