Essen

Harte Nüsse an Weihnachten? So klappt es mit dem Knacken

Eichhörnchen muss man das Nüsse-Knacken nicht erklären.

Eichhörnchen muss man das Nüsse-Knacken nicht erklären.

Bild: Sylvia Süss

Eichhörnchen muss man das Nüsse-Knacken nicht erklären.

Bild: Sylvia Süss

Die Verbraucherzentrale Bayern verrät, wie Nüsse nicht nur zur bloßen Deko verkommen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
24.12.2020 | Stand: 18:30 Uhr

Ein wahrer Weihnachtstraum: eine Schale voll Nüsse, bereit, geknackt und verspeist zu werden. Aber Moment – wie kommt man eigentlich an die schmackhaften, aber gut geschützten Früchte? Die Verbraucherzentrale Bayern verrät, wie Nüsse nicht nur zur bloßen Deko verkommen.

Frisch geknackt schmecken Nüsse besonders aromatisch, teilen die Verbraucherschützer mit. Um an den Kern zu kommen, gebe es verschiedene Möglichkeiten. Ist ein Nussknacker zur Hand, kann die Schale je nach Modell durch Schrauben, Hebeln oder Drücken geöffnet werden. Steht keiner zur Verfügung, gebe es einige Tricks, um leichter an die Nusskerne zu gelangen. „Friert man Wal- oder Pekannüsse vor dem Verzehr mindestens eine Stunde lang ein, lassen sich die brüchigen Schalen einfach in der Hand knacken,“ erklärt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Dazu lege man zwei Nüsse mit der Wulst aneinander in die Hand und drücke sie zusammen.

Eine weitere Methode sei, Nüsse oder Mandeln mit Schale etwa einen Tag lang in Wasser einzuweichen. Dann ließen sie sich per Hand durch Zusammendrücken leichter knacken. Nüsse mit Schale halten sich laut Verbraucherzentrale bis zu einem Jahr, wenn sie dunkel, kühl und luftig gelagert werden. Ölig glänzende oder dunkel verfärbte Nüsse können schimmlig oder ranzig sein und sollten nicht verzehrt werden.