Kempten

Hunde haben wohl ausgebüxte Rinder in Panik versetzt

Für Aufsehen im Kemptener Westen sorgte eine Herde Jungtiere, die von der Weide am Lugemannsweg ausgebrochen war. Vermutlich waren sie dort von Hunden gejagt worden.

Für Aufsehen im Kemptener Westen sorgte eine Herde Jungtiere, die von der Weide am Lugemannsweg ausgebrochen war. Vermutlich waren sie dort von Hunden gejagt worden.

Bild: Ralf Lienert

Für Aufsehen im Kemptener Westen sorgte eine Herde Jungtiere, die von der Weide am Lugemannsweg ausgebrochen war. Vermutlich waren sie dort von Hunden gejagt worden.

Bild: Ralf Lienert

Der Landwirt hat einen kaputten Weidezaun entdeckt. Die Schumpen wurden von Hunden gejagt und liefen panisch von der Weide.
02.06.2020 | Stand: 13:25 Uhr

Der Ausflug einer Herde Jungrinder am Pfingstmontagabend sorgte im Kemptener Westen für Aufsehen und hat die Polizei auf den Plan gerufen. Zehn Schumpen hatten sich von ihrer Weide zum Stadtweiher-Café aufgemacht und in dem Stadtviertel verlaufen. Eineinhalb Stunden lang mussten Polizei und Landwirt die ausgebüxten Jungtiere wieder eintreiben – unter den Augen vieler Schaulustiger.

Der Zaun war zerstört

Die Tiere, die auf einer Weide am Lugemannsweg standen, waren wohl in Panik geraten, sagt jetzt ihr Besitzer Robert Abele. Vermutlich hätten Hunde die Rinder auf der Weide gejagt, sodass sie ausgebrochen seien. Denn der Weidezaun sei an verschiedenen Stellen in einer Länge zerstört, die ungewöhnlich sei. Abele weiß, dass es derartige Probleme auch anderswo gibt, und bittet deshalb darum, darauf zu achten, dass Hunde nicht auf Wiesen und Weiden gehören.

Bilderstrecke

Tierischer Einsatz für die Polizei am Montagabend

Die Schumpen standen auf dem Kirchplatz

Seine zehn Schumpen hatten sich derart verlaufen, dass es nicht einfach gewesen war, sie wieder einzufangen. Die Tiere trotteten zur Kirche St. Franziskus, wo sie auf dem Kirchplatz für Aufsehen bei den Anwohnern sorgten. Erst an der Kreuzung Aybühlweg/Johann-Schütz-Straße konnten sie gemeinsam mit der Landwirtsfamilie zusammengetrieben und vorsichtig in einen Viehtransporter bugsiert werden. Die Polizei hatte dabei stets im Blick, dass die Jungtiere nicht auf die Straße springen.

Bilder von dem tierischen Einsatz gibt es hier.