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Natur

Ihre Eier sehen aus wie Kieselsteine: Bedrohte Vögel fühlen sich an Oberallgäuer Flüssen wohl

OA Vögelchen

Der Flussuferläufer ist in Bayern vom Aussterben bedroht, an Kiesbänken der Iller fühlt er sich aber wohl – wenn er nicht von Menschen gestört wird...

Bild: Marcus Bosch/LBV-Archiv

Der Flussuferläufer ist in Bayern vom Aussterben bedroht, an Kiesbänken der Iller fühlt er sich aber wohl – wenn er nicht von Menschen gestört wird...

Bild: Marcus Bosch/LBV-Archiv

Die meisten Menschen sind dem Aufruf gefolgt und haben sensible Kiesbänke geschont. Für seltene Tierarten sind die Flächen an Iller und Co ein wichtiger Ort.
26.08.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Sie heißen Flussuferläufer und Flussregenpfeifer: Diese beiden wenig bekannten und gefährdeten Vogelarten, typisch für Alpenfluss-Landschaften, brüten alljährlich auf Kiesflächen an der Iller und ihren Zuflüssen. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat die Brutvorkommen im Oberallgäu erfasst und ein Schutzkonzept erarbeitet. Mit Erfolg, wie der LBV jetzt bilanziert: Die Menschen hätten sich heuer ganz überwiegend an die aufgestellten Hinweistafeln gehalten und die Brutplätze nicht betreten, berichtet Diplom-Biologin Tanja König vom LBV und richtet damit „ein herzliches Dankeschön an alle Flussbesucher“.

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