Baumfällungen in Kempten

In der Knussertstraße wird wieder ausgeholzt

Ordentlich die Säge angesetzt haben Arbeiter wieder im Gehölz an der Knussertstraße. Vor 16 Jahren sorgte eine ähnliche Aktion für einige Aufregung in Kempten.

Ordentlich die Säge angesetzt haben Arbeiter wieder im Gehölz an der Knussertstraße. Vor 16 Jahren sorgte eine ähnliche Aktion für einige Aufregung in Kempten.

Bild: Matthias Becker

Ordentlich die Säge angesetzt haben Arbeiter wieder im Gehölz an der Knussertstraße. Vor 16 Jahren sorgte eine ähnliche Aktion für einige Aufregung in Kempten.

Bild: Matthias Becker

Baumpflege im Bereich der Ahornhöhe war einmal ein Zankapfel für die Kemptener. Warum auch an der Salzstraße eine stattliche Buche weichen musste.
12.02.2021 | Stand: 17:00 Uhr

Baumfällungen in der Knussertstraße? Da war doch was, werden sich manche Kemptener erinnern. Genau: Im Frühjahr 2005 sprach der damalige Grünen-Stadtrat Eduard Bühler aufgebracht von einem "Kettensägen-Massaker". An den Böschungen beidseits der Verbindung zwischen Schumacherring und Kaufbeurer Straße waren zahlreiche Bäume gefällt worden. "Übliche Pflegemaßnahmen" nannte die Stadtgärtnerei damals die Entnahme zahlreicher wild wuchernder Eschen. 16 Jahre später ist es nun wieder so weit: In dem Bereich bei der Ahornhöhe hat eine Fachfirma am Freitag ausgeholzt.

Gefahr für Passanten und Autofahrer

Eine Buche ist zudem gefällt worden an der Ecke Bodman-/Salzstraße. Der Baum litt schon seit Jahren an verstärkter Totholzbildung, erklärte dazu die Stadt. Ein Wurzelschaden habe zudem die Standsicherheit gefährdet.

Nach der Arbeit auf dem Gelände der Volkshochschule gönnten sich die Mitarbeiter der Firma Baumpflege Steinhauser eine kurze Teepause in der Wintersonne (von links): Thomas Hartmann, Jakob Mast, Harald Steinhauser und Immanuel Haslinger.
Nach der Arbeit auf dem Gelände der Volkshochschule gönnten sich die Mitarbeiter der Firma Baumpflege Steinhauser eine kurze Teepause in der Wintersonne (von links): Thomas Hartmann, Jakob Mast, Harald Steinhauser und Immanuel Haslinger.
Bild: Matthias Becker

Zwar habe man in den vergangenen Jahren die Krone eingekürzt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Weil dort aber viele Schulkinder, Busse und Autos unterwegs sind, habe man die Buche letztlich nicht mehr halten können. An geeigneter Stelle im Innenstadtgebiet werde Ersatz gepflanzt.

Wie vor einem Jahr um Bäume auf der Burghalde gestritten wurde, lesen Sie hier.