Pflege

Kempten arbeitet an neuer Pflege-Webseite, die umfassend informieren soll

Menschen, die pflegebedürftig werden, brauchen meist schnell Hilfe - wissen aber oft nicht, wo sie diese finden.

Menschen, die pflegebedürftig werden, brauchen meist schnell Hilfe - wissen aber oft nicht, wo sie diese finden.

Bild: Ulrich Wagner (Archivbild)

Menschen, die pflegebedürftig werden, brauchen meist schnell Hilfe - wissen aber oft nicht, wo sie diese finden.

Bild: Ulrich Wagner (Archivbild)

Im Januar 2022 wird die neue Webseite veröffentlicht. Betroffene und Angehörige sollen so schneller das passende Angebot finden.
24.10.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Wer plötzlich pflegebedürftig wird, ist oft überfordert, wenn es darum geht, schnell das passende Angebot zu finden. Stadträtin und dritte Bürgermeisterin Erna Kathrein-Groll hatte deshalb wie berichtet beantragt, die Öffentlichkeitsarbeit in Form einer Kampagne zu verstärken. Außerdem solle eine Informationsplattform im Internet und ein „Informationsbüro Pflege“ geschaffen werden.

„Beratungszentrum Pflege und Demenz Kempten“ bisher nicht bewerben können

Cordula Amann von der Seniorenberatung der Stadt verwies während der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses auf das „Beratungszentrum Pflege und Demenz Kempten“, das seit 2020 im Margaretha- und Josephinenstift zu finden sei. Leider sei eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit aufgrund der Corona-Lage kaum möglich gewesen. Das soll sich nun ändern.

Aktuell arbeite man an der Webseite des Beratungszentrums, die im Januar zur Verfügung stehen soll. Dort würden die Angebote der Stadt und von Partnern wie der Caritas, aktuelle Veranstaltungen und Anträge oder Infomaterial zum Herunterladen mit wenigen Klicks zu finden sein.

Webseite der Stadt Kempten soll Fallbeispiele enthalten

Zudem sollen Fallbeispiele veröffentlicht werden, die zum besseren Verständnis beitragen – Groll hatte das vorgeschlagen. Ergänzend zur Webseite werde ein Flyer erstellt, der an Ärzte und Kliniken verteilt werde, sagte Amann.

Weiteres Personal für ein Informationsbüro brauche es dagegen nicht, betonte die Seniorenberaterin. „Wer bei der Seniorenberatung der Stadt anruft, ist an der richtigen Stelle und wird weitervermittelt.“ Stadtrat Lajos Fischer (Grüne) erkundigte sich, ob die Informationen auch in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen. „Da sind wir noch nicht so gut aufgestellt“, sagte Amann. „Wir haben das aber im Blick.“

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Seniorenberatung der Stadt Kempten

Hilfe finden Betroffene und Angehörige unter der Behördennummer 115 oder bei der Seniorenberatung der Stadt Kempten. Diese ist erreichbar unter 0831/2525-5560 oder unter www.kempten.de/seniorenberatung