Attraktion

„Kempten“ steht jetzt im Fernweh-Park in Oberfranken

Birgit Ott und Georg Peter übergeben Fernweh-Park-Gründer Klaus Beer das Kempten-Schild.

Birgit Ott und Georg Peter übergeben Fernweh-Park-Gründer Klaus Beer das Kempten-Schild.

Bild: Sylvia Schildbach

Birgit Ott und Georg Peter übergeben Fernweh-Park-Gründer Klaus Beer das Kempten-Schild.

Bild: Sylvia Schildbach

Birgit Ott und Georg Peter aus Kempten bringen das Schild „in gute Gesellschaft“. Der Initiator will mit dem Park ein Zeichen für Zusammengehörigkeit setzen.
06.11.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Touristen aus der ganzen Welt verewigen sich im Fernweh-Park im oberfränkischen Markt Oberkotzau bei Hof mit Ortsschildern, Straßenschildern oder Autokennzeichen. Zu den über 4000 Schildern, die Besucher und Besucherinnen dort entdecken können, gesellt sich jetzt ein neues: das Ortsschild von Kempten. Möglich gemacht haben das Birgit Ott und Georg Peter.

Ott stammt aus Oberfranken und kennt Fernweh-Park Initiator Klaus Beer privat. Seit fünf Jahren lebt sie in Kempten. Begeistert von der Touristenattraktion, klopfte sie bei Oberbürgermeister Thomas Kiechle an und bat um ein Ortsschild für den Fernweh-Park.

OB Thomas Kiechle spendiert ein Ortsschild von Kempten

Dieser habe laut einer Pressemitteilung sofort den hohen Werbeeffekt erkannt: den Namen der Stadt zwischen Besuchern und Touristen aus aller Welt präsentieren zu können. Ott und ihr Partner Georg Peter haben die Tafel jüngst an Fernweh-Park-Initiator Klaus Beer übergeben.

New York liegt direkt neben Reit im Winkl, von Rio bis Dubai sind es nur wenige Fußschritte – das kennzeichnet den Fernweh-Park. Der „Schilderwald“ ist im Freizeitgelände „Summa-Park“, einer ehemaligen Fabrikbrache an der Schwesnitz im 5300-Seelen-Ort Markt Oberkotzau zu finden.

Initiator will ein Zeichen setzen

Unter den „Schildern aus aller Welt“ sollen „Menschen aus aller Welt“ ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen, sagt Beer. „Egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung sie angehören.“

Lesen Sie auch
##alternative##
Veranstaltungen in Kempten

Zwei Märkte und Corona: Einer darf, einer nicht

Bei der Schildübergabe machte Beer auch auf die Möglichkeit aufmerksam, die Weltoffenheit von Kempten durch dessen Partnerstädte darzustellen. So habe zum Beispiel die Landeshauptstadt München ihre Partnerstädte Bordeaux, Cincinnati, Kiew und Edinburgh mitgebracht und ein riesengroßes Schild von Sapporo aus Japan einfliegen lassen. (Lesen Sie auch: 100 Jahre Leonhardiritt in Börwang: Auf Pferderücken Gottes Segen erbeten)

Deshalb wird München mit seinen Partnerstädten an vorderster Front, in der Panorama-Schilder-Weltkulisse, präsentiert. „Wenn auch Kempten die Ortstafeln der Partnerstädte organisieren könnte, bekommt die Stadt ebenfalls einen eigenen „Fernweh-Pfahl.“