Schulen bereiten sich vor

Kemptener Grundschulen rüsten sich für nächste Corona-Warnstufe

Die Grundschulen sind vorbereitet, wenn der nächste Corona-Warnwert überschritten wird und wieder ein Wechselunterricht stattfindet.

Die Grundschulen sind vorbereitet, wenn der nächste Corona-Warnwert überschritten wird und wieder ein Wechselunterricht stattfindet.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Die Grundschulen sind vorbereitet, wenn der nächste Corona-Warnwert überschritten wird und wieder ein Wechselunterricht stattfindet.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Die Schulen in Kempten weisen darauf hin, dass es demnächst wieder zu einem Wechselunterricht kommen kann. Das Thema Notbetreuung ist aber noch offen.

22.10.2020 | Stand: 14:20 Uhr

Grundschulen bereiten sich darauf vor, dass in Kempten auch der nächste Corona-Schwellenwert überschritten werden könnte. Wie berichtet, wurde Anfang dieser Woche der Warnwert von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen übertroffen. Als Nächstes könnte die Grenze von 50 Neuinfektionen erreicht werden. Für diesen Fall machen das Gesundheitsamt und das Kultusministerium genaue Vorgaben, sagt Claudia Schlosser, Leiterin der Grundschule an der Fürstenstraße. Man habe bereits Erfahrungen vor den Ferien gesammelt und daraus entsprechende Hygienekonzepte erarbeitet, die in der Schublade liegen.

Behörden machen Vorgaben

In den Vorgaben der Behörden ist unter anderem festgelegt, dass in den Unterrichtsräumen zwischen den Mädchen und Buben ein Mindestabstand von 1,50 Meter sein soll. Außerdem sollen die Kinder eine Mund-Nasen-Bedeckung auch während des Unterrichts tragen. Wenn aufgrund der Raumaufteilung der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen die Klassen „zeitlich befristet“ geteilt werden, was ein Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht bedeutet. Eine Notbetreuung ist eingeschränkt zulässig.

Hinweis in Elternbrief

Darauf wies zum Beispiel die Haubenschlossschule in einem Brief an die Eltern hin. Damit sollen nach Angaben der Schule die Eltern auf einen Wechselunterricht vorbereitet werden, falls der Warnwert überschritten werde. Momentan seien noch Fragen offen, etwa wie lange die Kinder täglich in die Schule gehen, ob es eine Notbetreuung gibt und wie diese aussieht. Die Schule erwarte in den kommenden Tagen Antworten von den Behörden.