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Interview zum Nationalsozialismus in Kempten

"Kommunen waren die Stützpfeiler des Regimes"

Kempten Steber

Dr. Martina Steber hält am Donnerstag einen Vortrag über den Nationalsozialismus in Kempten.

Bild: Foto: Photoresque

Dr. Martina Steber hält am Donnerstag einen Vortrag über den Nationalsozialismus in Kempten.

Bild: Foto: Photoresque

Historikerin Martina Steber untersucht, wie sich der Nationalsozialismus in die Kemptener Gesellschaft „eingrub“. Was bisher unbeachtet blieb.

03.06.2020 | Stand: 06:05 Uhr

Kempten und der Nationalsozialismus: Die Zeit von 1933 bis 1945 steht diese Woche im Mittelpunkt des Vortrags „Volksgemeinschaft, Führerkult und Terror“ aus der Veranstaltungsreihe „Bewegter Donnerstag“ der Kemptener Museen. Die Historikerin Dr. Martina Steber beleuchtet, was der Nationalsozialismus damals für eine Stadtgesellschaft bedeutete. Viele Kemptener nahmen die NS-Angebote an und fanden so ihren Platz im „Dritten Reich“. All jene, die als unwürdig klassifiziert wurden, erlitten Ausgrenzung, Gewalt und Terror, wurden verfolgt und ermordet. Im Interview erklärt Steber, wie die Forschung das Thema aktuell untersucht.

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