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Kempten

Kulturkeller: Hakte es bei der Eröffnung?

Die Künstler Bernd Henkel (links in blauem Hemd) und Jürgen Bartenschlager (Mitte, graues Hemd und umgehängte Kamera) gestalteten einen der Programmpunkte des Eröffnungswochenendes im Kulturkeller. Sie luden Besucher ein, gemeinsam einen Kotflügel zu verformen, um so ein Kunstwerk zu schaffen. Nun gibt es Zweifel, ob an dem Wochenende alles rechtens ablief.

Die Künstler Bernd Henkel (links in blauem Hemd) und Jürgen Bartenschlager (Mitte, graues Hemd und umgehängte Kamera) gestalteten einen der Programmpunkte des Eröffnungswochenendes im Kulturkeller. Sie luden Besucher ein, gemeinsam einen Kotflügel zu verformen, um so ein Kunstwerk zu schaffen. Nun gibt es Zweifel, ob an dem Wochenende alles rechtens ablief.

Bild: Peter Hausner

Die Künstler Bernd Henkel (links in blauem Hemd) und Jürgen Bartenschlager (Mitte, graues Hemd und umgehängte Kamera) gestalteten einen der Programmpunkte des Eröffnungswochenendes im Kulturkeller. Sie luden Besucher ein, gemeinsam einen Kotflügel zu verformen, um so ein Kunstwerk zu schaffen. Nun gibt es Zweifel, ob an dem Wochenende alles rechtens ablief.

Bild: Peter Hausner

Nachtleben: Laut Stadtverwaltung waren die Veranstaltungen am Wochenende nicht genehmigt. Doch laut Organisatoren waren die Termine dort bekannt.

31.08.2020 | Stand: 18:56 Uhr

„Arts and Beats“, also Kunst und Musik, zu bieten – und das trotz Corona. Dieses Ziel haben sich die Betreiber des neuen „Kulturkellers“ in der Kotterner Straße 74 für ihre drei Eröffnungsveranstaltungen am vergangenen Wochenende auf die Fahnen geschrieben. Während manch ähnliche Angebote wegen der Pandemie-Beschränkungen derzeit ausfallen, wollten sie zeigen: Es geht trotzdem. Im Nachhinein zeigt sich allerdings: Ganz rund ist es dabei womöglich nicht gelaufen.Das fängt mit der Genehmigung der Veranstaltungen an. Die gab es nämlich nicht, heißt es von der Stadt. „Wir haben aus der Presse davon erfahren“, sagt Thomas Klett, Leiter des Kemptener Ordnungsamts. Durch Zufall habe er am Wochenende die Ankündigung der drei Veranstaltungsabende in derAllgäuer Zeitunggelesen. In solchen Fällen sei es eine Frage der Abwägung, ob die Veranstaltung kurzfristig verhindert wird. Das gelte etwa, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht. Ob Partys in Zeiten von Corona in diese Kategorie fielen? „Es war für uns sehr unklar, was dort gemacht wird“, erklärt Klett. Für diesen Dienstag habe man ein Treffen mit den Veranstaltern vereinbart. Dann gehe es darum, ob ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird. Welche Summe dabei im Raum stehe, wisse Klett noch nicht.

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