Lauben im Ideenwettbewerb "Kommunal?Digital"

Lauben weiterhin im Rennen um 500.000 Euro Förderprämie

(Links) Matthias Pfuhl (Prozessingenieur) und Robin Mäusle (Projektmanager) konzentrieren sich für Lauben in dem Wettbewerb "Kommunal?Digital!" auf die Themen Optimierung und Kosteneinsparung, Sicherheit und Infrastruktur sowie E-Mobilität.

(Links) Matthias Pfuhl (Prozessingenieur) und Robin Mäusle (Projektmanager) konzentrieren sich für Lauben in dem Wettbewerb "Kommunal?Digital!" auf die Themen Optimierung und Kosteneinsparung, Sicherheit und Infrastruktur sowie E-Mobilität.

Bild: Monika Rohlmann

(Links) Matthias Pfuhl (Prozessingenieur) und Robin Mäusle (Projektmanager) konzentrieren sich für Lauben in dem Wettbewerb "Kommunal?Digital!" auf die Themen Optimierung und Kosteneinsparung, Sicherheit und Infrastruktur sowie E-Mobilität.

Bild: Monika Rohlmann

Lauben ist beim Wettbewerb „Kommunal? Digital?“ noch dabei. Es geht um 500.000 Euro Förderprämie. Füllstandssensoren in Mülleimern ist nur eine Idee von vielen.
Von Monika Rohlmann
30.03.2021 | Stand: 11:33 Uhr

Es geht um mehr als ein „Hundeklo mit Sensor“: Beim Ideenwettbewerb „Kommunal? Digital!“ hat die Gemeinde Lauben die zweite Phase erreicht und ist damit noch im Rennen um die 500.000 Euro Förderprämie. Einzige Bedingung: Der Eigenanteil bei der Umsetzung beträgt zehn Prozent. Kurz vor Abgabeschluss hat die Gemeinde ihre Ideen Ende Januar eingereicht. Dabei konzentrierten sich Bürgermeister Dietmar Markmiller sowie Robin Mäusle (Projektmanager) und Matthias Pfuhl (Prozessingenieur) auf die Themen Optimierung und Kosteneinsparung, Sicherheit und Infrastruktur sowie E-Mobilität.

Insgesamt hat Lauben bei „Kommunal? Digital!“ 76 Mitbewerber, relevant sind zwölf aus dem Regierungsbezirk Schwaben. Je Regierungsbezirk wird es einen Gewinner geben. „Jetzt ist Daumendrücken angesagt“, sagte Bürgermeister Markmiller. Während der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterten Mäusle und Pfuhl die eingereichten Ideen für den Wettbewerb, bei dem digitale Zukunftsthemen im Mittelpunkt stehen.

Was Sensoren in Lauben leisten können

Im Gebäudemanagement sehen beide gute Chancen, über Sensoren Heizungen zu steuern und Füllstände zu überwachen. Laut Pfuhl dient das teilweise auch der Arbeitssicherheit. „Mussten bisher Messungen in Kanälen stattfinden, musste das Areal auf der Straße entsprechend abgesichert werden.“ Wenn die Sensoren installiert seien, ließen sich die Zahlen und Messungen über Monitore ablesen. Zählerinformationen (Strom, Wasser, Heizung) würden zum Anbieter übermittelt.

Ähnlich funktioniere das gemeindliche Info-Management über die Bodenfeuchtigkeit von Grünanlagen, Laternenlicht-Steuerung, freie Parkplätze oder Ladestationen für E-Autos.

Nächster Schritt für Lauben beim Wettbewerb "Kommunal? Digital!": an den Ideen feilen

Auch gebe es die Möglichkeit, die Sensoren in private Haushalte zu integrieren. Ein weiterer Punkt sei die Ausstattung von Mülleimern und Hundeklos mit Füllstandsensoren.

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Mäusle erklärte die nächsten Schritte. Denn nach dem „Ideen-Gerüst“ müssten die Themen nun ausgefeilt werden. Die Gemeinde Lauben bekomme dabei Unterstützung durch die Bayern Innovativ GmbH.

Lauben muss bis 21. Mai Ideen bei "Kommunal? Digital!" detailliertes Konzept abgeben

Außerdem wird es einen Arbeitskreis geben. Neben Mäusle, Pfuhl und Markmiller erklärte sich Gemeinderat Wilfried Fraas (BüC) zur Mitarbeit bereit. Bis zum 21. Mai muss das detaillierte Konzept abgegeben sein. Am 30. Juni berät dann eine Jury über die Arbeiten.

Aus dem Ideenkatalog herausgenommen wurde auf Drängen von Gemeinderätin Heidi Prestel-Thommel (UGB) die Anschaffung von CO2-Sensoren in Schulräumen und im Kindergarten. Nach kurzer Diskussion war man sich einig, bis zum Sommer zu warten.