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Corona-Krise

Lockdown-Nebenwirkung im Allgäu: Immer mehr Lebensmittel laufen ab

Kempten Tafelladen

In Gastronomie und Großhandel laufen durch den langen Lockdown immer mehr Lebensmittel ab. Ein Teil kann zumindest über Tafel-Läden und andere Initiativen vor dem Müll bewahrt werden. Unser Foto entstand im Rotkreuz-Tafelladen in Kempten mit (von links) Helmut Hirle, Christian Fontana und Julia Krieger.

Bild: Ralf Lienert

In Gastronomie und Großhandel laufen durch den langen Lockdown immer mehr Lebensmittel ab. Ein Teil kann zumindest über Tafel-Läden und andere Initiativen vor dem Müll bewahrt werden. Unser Foto entstand im Rotkreuz-Tafelladen in Kempten mit (von links) Helmut Hirle, Christian Fontana und Julia Krieger.

Bild: Ralf Lienert

Das lange Aus für Hotellerie und Gastronomie trifft auch andere Betriebe mit voller Wucht: Jetzt wird manches vernichtet – wie 400 Fässer voller Bier.
15.02.2021 | Stand: 07:27 Uhr

Hotels, Gastronomie, Freizeitanlagen – seit Monaten sind alle dicht. Der Lockdown trifft nicht nur die unmittelbaren Betreiber und Mitarbeiter, sondern auch Branchen im Hintergrund. Dabei hat gerade der Lebensmittelbereich ein zusätzliches Problem: Ob Frisch- oder Tiefkühlware – irgendwann läuft jedes Haltbarkeitsdatum ab. Manche Sachen lassen sich dann noch an Einrichtungen wie „Die Tafel“ verschenken. Bei anderen Sachen ist es schlimmer: Allein der Hirschbräu in Sonthofen muss aktuell das Bier aus etwa 400 Fässern vernichten. Wie gehen Betriebe mit der Krise um?