Kempten

Nach Krankheitsausbruch in Wohngruppe insgesamt 16 Corona-Fälle entdeckt

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Wohngemeinschaft der Körperbehinderte Allgäu gGmbH vor gut zehn Tagen sind jetzt 807 Kontaktpersonen untersucht worden.

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Wohngemeinschaft der Körperbehinderte Allgäu gGmbH vor gut zehn Tagen sind jetzt 807 Kontaktpersonen untersucht worden.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Wohngemeinschaft der Körperbehinderte Allgäu gGmbH vor gut zehn Tagen sind jetzt 807 Kontaktpersonen untersucht worden.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Die Reihenuntersuchung in Kempten und im Oberallgäu ist abgeschlossen. Die Erkrankten müssen jetzt in Quarantäne.
04.08.2020 | Stand: 13:24 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Wohngemeinschaft der Körperbehinderte Allgäu gGmbH vor gut zehn Tagen sind jetzt 807 Kontaktpersonen untersucht worden. Insgesamt seien im Zusammenhang mit dem Fall 16 Personen positiv getestet worden, hieß es auf Anfrage aus dem Oberallgäuer Landratsamt. Darunter sind die sieben Erkrankten in der Wohngruppe. Somit hat sich die Befürchtung eines massenhaften Infektionsgeschehens nicht bewahrheitet.

Die mit dem Coronavirus infizierten Menschen mussten sich in Quarantäne begeben. Experten bezeichnen die besonders engen Kontaktpersonen von Infizierten als „KP1“. Davon gibt es in dem jüngsten Oberallgäuer Gesamtkomplex vermutlich etwa 100 bis 150. Diese würden in einigen Tagen nochmals getestet, sagte Felix Fleischhauer vom Landratsamt in Sonthofen.

Nachdem vor fast zwei Wochen fünf Bewohner und zwei Mitarbeiter der Wohngruppe positiv getestet worden waren, hatten die Stadt Kempten und das Oberallgäuer Landratsamt die Reihentests der Kontaktpersonen angeordnet. Zunächst musste eine Vielzahl von Kontakten der Erkranken ermittelt werden. Ursprünglich hieß es, rund 1100 Menschen seien im Rahmen des Reihentests untersucht worden. Diese Zahl wurde vom Landratsamt am Montag nach unten korrigiert. Bei den Tests waren die Behörden auch von Hausärzten unterstützt worden.