Kriminalität

Nach Messerstecherei in Kempten zweiter Verdächtiger in Haft

In Kempten ist eine vermeintliche Aussprache am Sonntag eskaliert und endete in einer Messerattacke.

In Kempten ist eine vermeintliche Aussprache am Sonntag eskaliert und endete in einer Messerattacke.

Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

In Kempten ist eine vermeintliche Aussprache am Sonntag eskaliert und endete in einer Messerattacke.

Bild: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

Bei der Messerstecherei in Kempten am Sonntag soll ein 55-Jähriger unvermittelt zugestochen haben. Was sonst zu den Männern bekannt ist.
24.02.2021 | Stand: 08:29 Uhr

Nach einer Messerattacke am Sonntag an einer Tankstelle in Kempten sitzen jetzt zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft: Der mutmaßliche 55 Jahre alte Haupttäter und ein 28-Jähriger, gegen den gestern Haftbefehl erging. Gegen einen ebenfalls an der Tat beteiligten 31-Jährigen erging kein Haftbefehl. Die Männer stammen laut Polizei aus dem Kosovo.

Ihnen wird vorgeworfen, zwei 57- und 24-Jährige bei einem Streit erheblich verletzt zu haben. Bei den Opfern handelt es sich nach Polizeiangaben um hier lebende Männer mit türkischer Abstammung.

Messer-Attacke in Kempten: „Aussprache“ eskalierte

Nach jetzigem Ermittlungsstand der Kemptener Kripo hatten sich die Männer am Sonntag nach Mittag „zu einer Aussprache“ an der Tankstelle getroffen. Während eines Gesprächs habe der 55-Jährige dann unvermittelt mit einem Messer zugestochen. Die beiden 57 und 24 Jahre alten Opfer hatten schwere Stich- und Schnittverletzungen sowie heftige Schläge erlitten. Lebensgefahr habe aber nicht bestandet, teilte die Polizei mit.

Der 28 Jahre alte Mann und der 31-jährige sollen auf die Opfer eingeschlagen haben. Der mutmaßliche Haupttäter war bereits am Sonntag kurz nach der Tat in seiner Wohnung festgenommen worden.

Warum die beiden Familien in Streit geraten waren, ist nach Angaben eines Polizeisprechers noch Gegenstand der Ermittlungen.

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