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Oberallgäu

Oberallgäu: Jede Menge Holz vor der Hütte. Aber warum eigentlich?

OA Holz

Gestapelte Baumstämme wie hier bei Herzmanns (Waltenhofen) sieht man derzeit an mehreren Stellen im Oberallgäu. Der Grund: die schlechte Lage am Holzmarkt.

Bild: Susanne Lorenz-Munkler

Gestapelte Baumstämme wie hier bei Herzmanns (Waltenhofen) sieht man derzeit an mehreren Stellen im Oberallgäu. Der Grund: die schlechte Lage am Holzmarkt.

Bild: Susanne Lorenz-Munkler

Im Oberallgäu gibt es mehr Holz, als sich verkaufen lässt. Nun wurden vielerorts Baumstämme aufgeschichtet. Das soll auch den Einsatz von Chemie verhindern.

Von Kerstin Schellhorn und Susanne Lorenz-Munkler
08.06.2020 | Stand: 14:50 Uhr

Zurzeit gibt es in manchen Gemeinden im nördlichen und südlichen Oberallgäu etwas Ungewöhnliches zu sehen: Baumstämme, aufgetürmt zu sogenannten Poltern. Was es damit auf sich hat? Roman Prestele, Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft Oberallgäu (FBG), und sein Kollege Philipp Götzfried von der Waldbesitzervereinigung Kempten (WBV) wissen die Antwort: Es handelt sich um Zwischenlager für Schadholz, das derzeit in rauen Mengen anfällt und nicht sofort an die Sägewerke weitergeliefert werden kann. Schuld sind Borkenkäfer, Stürme und die Coronakrise.

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