Inklusion in Kempten

Projektwoche "Zam schaffa" setzt sich für Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein

Unter dem Motto "Zusammen unschlagbar" treten zurzeit knapp 4000 Athletinnen und Athleten bei den Special Olympics in 20 verschiedenen Sportarten bis zum 24. Juni 2022 gegeneinander an. Menschen mit geistiger Behinderung erleben dort Teilhabe an einem internationalen Event.

Unter dem Motto "Zusammen unschlagbar" treten zurzeit knapp 4000 Athletinnen und Athleten bei den Special Olympics in 20 verschiedenen Sportarten bis zum 24. Juni 2022 gegeneinander an. Menschen mit geistiger Behinderung erleben dort Teilhabe an einem internationalen Event.

Bild: Christoph Soeder/dpa

Unter dem Motto "Zusammen unschlagbar" treten zurzeit knapp 4000 Athletinnen und Athleten bei den Special Olympics in 20 verschiedenen Sportarten bis zum 24. Juni 2022 gegeneinander an. Menschen mit geistiger Behinderung erleben dort Teilhabe an einem internationalen Event.

Bild: Christoph Soeder/dpa

Die Projektwoche „Zam schaffa“ möchte in Kempten die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ins Bewusstsein rücken. Deren Teilhabe soll gestärkt werden.
23.06.2022 | Stand: 12:17 Uhr

Was macht ein Sportgeschäftschef in den Allgäuer Werkstätten oder etwa eine Klimabeauftragte vom Landratsamt im Kaufhaus Ebbes in Sonthofen? Die Antwort ist ganz einfach „Zam schaffa“. So lautet auch der Slogan für eine Projektwoche vom 27. Juni bis 2. Juli. Der Gemeindepsychiatrische Verbund Kempten-Oberallgäu (GPV) möchte mit zehn Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft berufliche Inklusion und Teilhabe in der Region für die Öffentlichkeit sichtbar machen.

Beschäftigung und Ausbildung in der privaten Wirtschaft ist das Ziel

Der Schwerpunkt der Aktion liegt auf Menschen mit einer psychischen Behinderung sowie von solcher Behinderung bedrohten Menschen. „Wir möchten Denkanstöße und positive Beispiele geben, um berufliche Inklusion durch Beschäftigung und Ausbildung auch künftig in der Privatwirtschaft weiter zu entwickeln“, sagt Ulrike Bölker, Koordinatorin vom GPV.

Betriebe können profitieren von der Zusammenarbeit

„Einerseits ist es für Menschen mit Behinderung mutig, den Schritt in die freie Wirtschaft zu wagen“, betont Jan Drechsler, Bereichsleitung Arbeit und Beschäftigung bei der Psychosozialen Hilfsgemeinschaft Hoi. Andererseits wolle man mit der Projektwoche verdeutlichen, dass auch die Beschäftigung von Menschen mit einem Handicap für eine Einrichtung ein Gewinn sein könne.

Verschiedene Einrichtungen sind Partner der Aktion, darunter zum Beispiel die Allgäuer Werkstätten Kempten, das Kaufhaus Ebbes in Sonthofen, der Kinderladen Kloi Hoi und die Psychosoziale Hilfsgemeinschaft Hoi in Kempten, die Diakonie, das Art Hotel Kempten, die Katholische Jugendfürsorge und der Cap-Markt Betzigau.

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