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Mitten in den Ferien: Pumptrack in Kempten ab Dienstag wieder gesperrt

Auch wenn ihn Kinder und Jugendliche längst in Beschlag nahmen, der Pumptrack im Engelhaldepark ist noch nicht fertig. Ab Dienstag, 19. April, wird er für die Restarbeiten vier Wochen lang gesperrt.

Auch wenn ihn Kinder und Jugendliche längst in Beschlag nahmen, der Pumptrack im Engelhaldepark ist noch nicht fertig. Ab Dienstag, 19. April, wird er für die Restarbeiten vier Wochen lang gesperrt.

Bild: Stephan Schlüter/Stadt Kempten

Auch wenn ihn Kinder und Jugendliche längst in Beschlag nahmen, der Pumptrack im Engelhaldepark ist noch nicht fertig. Ab Dienstag, 19. April, wird er für die Restarbeiten vier Wochen lang gesperrt.

Bild: Stephan Schlüter/Stadt Kempten

Seit Wochen haben Kids Spaß auf dem neuen Pumptrack im Engelhaldepark Kempten. Nach Ostern wird er vier Wochen gesperrt. Es geht um Grünflächen und Sicherheit.
12.04.2022 | Stand: 18:18 Uhr

Schlechte Nachricht für Kinder und Jugendliche, die sich in den vergangenen Wochen mit Fahrrädern, Skateboards oder Scootern auf dem neuen Pumptrack im Engelhaldepark vergnügt haben. Denn die Sportanlage im Kemptener Osten ist ab Dienstag, 19. April, für vier Wochen geschlossen. Es stehen die Restarbeiten an. Am 14. Mai ist die offizielle Eröffnung geplant.

„Der Pumptrack im Engelhaldepark wird bis zum Abschluss der noch notwendigen Arbeiten geschlossen“, teilte die Stadt jetzt mit. Nun erfolgen die nötigen Anpflanzungen. Weiter werden die Markierungen fertiggestellt und Bänke aufgestellt. „Der Pumptrack kann während der Arbeiten nicht betreten oder befahren werden.“

Asphaltierter Rundkurs mit Wellen, Kurven und Sprüngen bietet perfekte Bedingungen

Aber muss so etwas ausgerechnet während der Osterferien beginnen? Für viele daheim gebliebene junge Menschen wäre die Anlage auch in der zweiten Ferienwoche ein attraktives Ziel. Schließlich schreibt die Stadt selbst, dass im Engelhaldepark einer der größten Pumptracks der Region entstehe. Der asphaltierte Rundkurs mit Wellen, Kurven und Sprüngen spreche eine breite Zielgruppe an. Es gibt demnach perfekte Bedingungen für einen risikobewussten, spielerischen Einstieg, intensives Training sowie spannende Wettbewerbe und Veranstaltungen.

Das Problem: Der Pumptrack sei einfach noch nicht fertig, erklärt Markus Wiedemann, Leiter des Amts für Tiefbau und Verkehr auf Nachfrage der Redaktion. Und noch später könnten die umfangreichen Restarbeiten nicht beginnen. Man benötige die vier Wochen bis zum Einweihungstermin. Die Feier ist am 14. Mai im Rahmen des Tages der Städtebauförderung geplant.

Es fehlen die Sicherheitsmarkierungen in den Steilkurven

Bei den Arbeiten geht es nicht allein um die Anpflanzungen, um die Anlage zu begrünen, sondern auch um Sicherheitsaspekte. So fehlen laut Wiedemann etwa noch an den Übergängen und den Kanten der Steilkurven Sicherheitsmarkierungen. Die helfen, dass Sportler beispielsweise auch bei diffusem Licht besser erkennen, wo die Bahn verläuft und endet. Und in den Fallzonen müsse man Humus aufbringen, damit man nicht auf den harten, kiesdurchsetzen Boden stürzt.

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Und warum war die Anlage vorher überhaupt schon in Betrieb? Der Pumptrack sei abgezäunt und das Betreten verboten gewesen, sagt Wiedemann. Dazu waren auch entsprechende Schilder aufgestellt. Dennoch habe die Jugend die Bahnen dann in Beschlag genommen. Die Stadt habe darauf im März bei dem anhaltend schönen Wetter ein Auge zugedrückt. Doch nun müsse man die Anlage fertigstellen. „Wir hoffen auf Verständnis, sonst schaffen wir das nicht rechtzeitig.“

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