Reichsbürgerszene in Haldenwang

Reichsbürgerszene in Haldenwang: Polizei hilft bei Zwangsräumung und verhaftet 52-Jährigen

Die Polizei half in Haldenwang bei der Zwangsräumung einer Wohnung eines 52-Jährigen, der der Reichsbürgerszene zuzuordnen ist.

Die Polizei half in Haldenwang bei der Zwangsräumung einer Wohnung eines 52-Jährigen, der der Reichsbürgerszene zuzuordnen ist.

Bild: Markus Klümper, dpa (Symbolbild)

Die Polizei half in Haldenwang bei der Zwangsräumung einer Wohnung eines 52-Jährigen, der der Reichsbürgerszene zuzuordnen ist.

Bild: Markus Klümper, dpa (Symbolbild)

Ein 52-Jähriger, der der Reichsbürgerszene zugeordnet wird, wehrt sich gegen eine Zwangsräumung und ruft Freunde zu Hilfe. Letztlich landet er in Haft.
22.07.2021 | Stand: 15:31 Uhr

Am Mittwochmorgen sollte auf gerichtliche Anordnung eine Zwangsräumung einer Wohnung in Haldenwang erfolgen. Da der 52-jährige Betroffene der Reichsbürgerszene zugeordnet wurde, bat der zuständige Gerichtsvollzieher um Amtshilfe bei der Polizei.

Reichsbürgerszene: Polizei hilft bei Zwangsräumung in Haldenwang und nimmt 52-Jährigen fest

Als die Beamten eintrafen, setzte sich der Mann allerdings körperlich gegen die Maßnahmen zur Wehr, so die Polizei. Aufgrund eines vorliegenden Haftbefehl verhafteten die Beamten den Mann schließlich und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Kempten.

Während der Verhaftung kamen dem Betroffenen weitere Personen zur Hilfe. Offensichtlich hatte er Bekannte aus der Reichsbürgerszene vom anstehenden Räumungstermin informiert und um Unterstützung gebeten.

Die Gruppe ging die Beamten laut Polizei verbal an und bedrängte die Einsatzkräfte. Einige wurden des Platzes verwiesen, andere entfernten sich beim Eintreffen der Unterstützungsstreifen.

52-Jähriger ruft Freunde zu Hilfe: Anzeigen sind die Folge

Ein Beamter wurde im Zuge der Räumung leicht verletzt, konnte aber seinen Dienst weiterführen. Am Einsatz waren unter anderem die Polizeiinspektion Kempten, die Operativen Ergänzungsdienste Kempten und die Verkehrspolizei Kempten beteiligt. Der Verkehrsraum in Tatortnähe musste zeitweise gesperrt werden.

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