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Roswitha Ziegerer macht nach 37 Jahren Schluss

"Die Vorstellung, dass Frauen Eigentum sind, ist in den Köpfen noch sehr verwurzelt"

Roswitha Ziegerer leitete 37 Jahre das Frauenhaus. Die Arbeit empfand sie als sehr „sinngebend“.

Roswitha Ziegerer leitete 37 Jahre das Frauenhaus. Die Arbeit empfand sie als sehr „sinngebend“.

Bild: Ralf Lienert

Roswitha Ziegerer leitete 37 Jahre das Frauenhaus. Die Arbeit empfand sie als sehr „sinngebend“.

Bild: Ralf Lienert

Roswitha Ziegerer hat 37 Jahre lang das Frauenhaus in Kempten geleitet. Das Gewalt-Muster von Männern sei heute noch das gleiche wie früher, sagt sie.
29.12.2020 | Stand: 10:56 Uhr

Als der Verein „Frauen helfen Frauen“ 1983 ein Frauenhaus eröffnen wollte, kam Roswitha Ziegerer gerade aus Großbritannien zurück. Mit einer Organisation der Friedensbewegung war sie nach Nordirland gekommen, hatte auf der Insel dann aber in mehreren Frauenhäusern gearbeitet. Also bewarb sie sich für die Einrichtung in Kempten. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Nun gibt die 65-jährige Sozialpädagogin die Leitung des Frauenhauses nach 37 Jahren ab.

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