Einzelhandel in Kempten

„’S Lädele“ in Kempten-Ost soll mehr als ein Nahversorger sein

Aus dem bisherigen Getränkemarkt auf dem Bühl wurde „’s Lädele“. Nun gibt es dort Artikel für den täglichen Bedarf – und nach der Corona-Krise Gelegenheit für einen Plausch.

Aus dem bisherigen Getränkemarkt auf dem Bühl wurde „’s Lädele“. Nun gibt es dort Artikel für den täglichen Bedarf – und nach der Corona-Krise Gelegenheit für einen Plausch.

Bild: Matthias Becker

Aus dem bisherigen Getränkemarkt auf dem Bühl wurde „’s Lädele“. Nun gibt es dort Artikel für den täglichen Bedarf – und nach der Corona-Krise Gelegenheit für einen Plausch.

Bild: Matthias Becker

Das neue Geschäft im Osten der Stadt Kempten lädt zum Treffen und Plauschen ein – sobald Corona es zulässt. Dahinter steckt ein eigens erarbeitetes Konzept.
15.02.2021 | Stand: 11:30 Uhr

„’S Lädele auf’m Bühl“ hat eröffnet: Der Start des Nahversorgers ist ein Ergebnis des Quartiersmanagements sowie von „Zukunft Kempten-Ost – Leben und Arbeiten (LeA) in Kempten-Ost“. An der Adresse Auf dem Bühl 87 gibt es nun die Möglichkeit, Dinge des täglichen Lebens einzukaufen.

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Nach Angaben der Stadt Kempten soll „´s Lädele“ künftig mehr als Nahversorger sein: Ein Ort der Zusammenkunft, ein Treffpunkt im Quartier. In der neuen Kaffee-Ecke sollen Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils die Möglichkeit zu einem kurzen Plausch an einem Stehtisch haben – sobald die Beschränkungen der Corona-Pandemie es wieder zulassen. So soll zukünftig das Miteinander im Stadtteil weiter gestärkt werden.

Vielfältige Auswahl an Waren

Sabine Röck, die Betreiberin des Ladens, ist im Kemptener Osten keine Unbekannte. Sie leitet bereits seit über 20 Jahren den Getränkemarkt auf dem Bühl und ist im Quartier bestens bekannt. So wurde nun aus dem Getränkeladen „´s Lädele auf’m Bühl“. Nach einigen Umbaumaßnahmen und Erneuerungen findet sich im „Lädele“ ab sofort nicht nur ein noch größeres Getränkesortiment, sondern auch eine vielfältige Auswahl an nahversorgungsrelevanten Produkten sowie die Lotto-Annahmestelle und ein Paketshop.

In den vergangenen Monaten wurde gemeinsam mit Verantwortlichen von LeA, Quartiersmanagements, des Vermieters Sozialbau Kempten, der Stadt sowie der Betreiberin vom „Lädele“ ein professionelles Konzept erarbeitet. Auch ein Unternehmensberater, der ausschließlich auf Dorfläden und die Erstellung von Nahversorgungskonzepten spezialisiert ist, wurde einbezogen.

Das Ziel: Die lokale Wirtschaft unterstützen

Bei „LeA“ handelt es sich um ein sogenanntes Biwaq-Projekt. Biwaq steht für „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ und wird durch die Stadt Kempten sowie mit Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Es ist ein Partnerprogramm der „Sozialen Stadt“. Ziel ist es, lokale Ökonomie zu stärken und Arbeitslosen zu Stellen zu verhelfen. Gleichzeitig spielen quartiersrelevante Themen eine wichtige Rolle und es soll insgesamt ein Mehrwert für den Stadtteil entstehen.