Biergarten-Saison

Sommer ist Draußen-Zeit - Impressionen aus Biergärten in Kempten und Umgebung

Ein volles Tablett sorgt nicht nur bei den Gästen für strahlende Gesichter. Auch das Personal freut sich über gutbesuchte Biergärten und den Sommer.

Ein volles Tablett sorgt nicht nur bei den Gästen für strahlende Gesichter. Auch das Personal freut sich über gutbesuchte Biergärten und den Sommer.

Bild: Ralf Lienert

Ein volles Tablett sorgt nicht nur bei den Gästen für strahlende Gesichter. Auch das Personal freut sich über gutbesuchte Biergärten und den Sommer.

Bild: Ralf Lienert

Bei den heißen Temperaturen sind die Biergärten in Kempten und dem Oberallgäu gut besucht. Welche Besonderheiten die Gäste erwarten.
06.07.2021 | Stand: 21:50 Uhr

„Es ist wie im Himmel.“ Mit diesen Worten begrüßten die ersten Gäste nach dem Corona-Lockdown im Biergarten vom „Waldhäusle“ in Waltenhofen die Wirtin. Drei ältere Frauen seien es gewesen, sagt Tatjana Geiß. Im Schatten der alten Kastanien genossen sie ihr Bier. Schattenspendende Bäume gehören zum Biergarten dazu, so habe es Geiß von ihrem Vater gelernt. „Wir haben auch schon nachgepflanzt für die Zukunft.“

Biergarten im 19. Jahrhundert: Noch heute stehen im Allgäu große Bäumen die Bier und Gästen Schatten spenden

Neben einer Brotzeit und den Bierkrügen schaffen breite Baumkronen in den Biergärten in Stadt und Land gemütliche Atmosphäre. Freuen sich heute die Besucher über die Blätterdächer, waren sie ursprünglich wichtig für die Getränke. Im 19. Jahrhundert lagerten viele Brauereien ihr frisches Bier in Kellern ein, um es kühl zu halten. Zum Schutz vor der Sonne pflanzten die Wirte Bäume über ihren unterirdischen Gewölben. „Mit ihren flachen Wurzeln, eignete sich die Kastanie besonders gut“, sagt Geiß.

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Die schönsten Biergärten in Kempten und Umgebung

Bergblick, Stadtgefühl oder mitten in der Natur - So unterschiedlich sind Biergarten in Kempten und dem Oberallgäu

Doch die Biergärten in Kempten und dem Oberallgäu glänzen auch mit weiteren, ganz unterschiedlichen Besonderheiten. „Bei uns sitzt man mitten in der Natur und spürt unter sich den Rasen“, sagt Michael Hörmann, Inhaber des Gasthauses „Zum Tobias“ in Durach. Dort steht die fünfte Generation in den Startlöchern. Worauf die Wirtsleute besonders stolz sind: Das Rindfleisch aus der eigenen Landwirtschaft: „Unsere Gäste wissen die Frische zu schätzen.“

Im Biergarten auf dem Mariaberg hätten die Gäste neben dem Essen vor allem Augen für die Aussicht, sagt Inhaber Zoran Culibrk. Egal, ob unter Kastanien, mit Bergblick oder in der Stadt: „Biergarten bedeutet ein Moment der Ruhe.“

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