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Amtsgericht Kempten

Wegen Corona: Kellner flieht mit ergaunertem Wohnmobil nach Schweden

Auf einem Campingplatz in Schweden flog er schließlich auf: Im Oberallgäu hat sich ein Kellner durch Betrug ein nagelneues Wohnmobil ergaunert. Damit ist er dann in den Norden gefahren, weil dort Corona-Regeln lockerer waren.

Auf einem Campingplatz in Schweden flog er schließlich auf: Im Oberallgäu hat sich ein Kellner durch Betrug ein nagelneues Wohnmobil ergaunert. Damit ist er dann in den Norden gefahren, weil dort Corona-Regeln lockerer waren.

Bild: Björn Lindgren /Tt Nyhetsbyrån (Symbolbild)

Auf einem Campingplatz in Schweden flog er schließlich auf: Im Oberallgäu hat sich ein Kellner durch Betrug ein nagelneues Wohnmobil ergaunert. Damit ist er dann in den Norden gefahren, weil dort Corona-Regeln lockerer waren.

Bild: Björn Lindgren /Tt Nyhetsbyrån (Symbolbild)

Ein Kellner erschleicht sich im Oberallgäu ein Wohnmobil. Damit fährt er nach Schweden, wo Corona-Regeln lockerer sind. Nach einem halben Jahr findet man ihn.
03.08.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Wäre Corona nicht gewesen, wäre er wohl nicht auf diese Idee gekommen, sagte der Angeklagte vor dem Kemptener Amtsgericht. Doch die Pandemie hielt im vergangenen Jahr auch das Allgäu in Atem. So erschlich sich der heute 48-jährige Kellner und Skilehrer unter Vortäuschung falscher Tatsachen ein nagelneues Wohnmobil, stattete es auf fremde Rechnung mit Kochutensilien und Bettwäsche aus und verschwand damit nach Schweden. Dort galten lockerere Corona-Regeln. Doch er wurde erwischt – und muss nun für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis.

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