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Häusliche Gewalt

Wenn sich Konflikte in Brutalität entladen

Symbolfoto - Mädchen - sexueller Missbrauch - Häusliche Gewalt

Eine Steigerung der häuslichen Gewaltdelikte befürchtet der Weiße Ring. Die Opfer, meist Kinder und Jugendliche, sind schutzlos.

Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Eine Steigerung der häuslichen Gewaltdelikte befürchtet der Weiße Ring. Die Opfer, meist Kinder und Jugendliche, sind schutzlos.

Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Arbeiten zuhause, kaum Betreuung, geschlossene Jugendzentren – die Opfer sind meist Kinder und Jugendliche. Sie haben keine Schutzzonen.
18.05.2020 | Stand: 06:30 Uhr

Meistens zuhause, reduzierte Kita-Betreuung, eingeschränkter Schulbetrieb – was gegen das Covid-19-Virus wirken soll, könnte in Familien gefährliche Folgen haben. So befürchtet der Weiße Ring eine Steigerung der häuslichen Gewaltdelikte, sagt Irmgard Leicht, Außenstellenleiterin Kempten-Oberallgäu. „Die sozialen Spannungen nehmen zu“, hat Stefan Keppeler, Vorsitzender des Stadtjugendrings Kempten beobachtet. Dringend notwendig ist auch aus Sicht des Kinderschutzbundes wieder die Betreuung von Klein- und Schulkindern. Und mit einem bundesweiten Portal für Kinder und Erwachsene will der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, die Jüngsten während der Corona-Pandemie vor Übergriffen schützen.

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