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Werbepost von den Zeugen Jehovas Kempten: Statt Hausbesuchen verteilen die Mitglieder Grußkarten

Statt Hausbesuche zu machen, verteilen die Zeugen Jehovas derzeit personalisierte Grußkarten wie diese. Pressesprecherin Pamela Hilbig betont: „Wenn jemand sagt, er möchte das nicht, respektieren wir das.“

Statt Hausbesuche zu machen, verteilen die Zeugen Jehovas derzeit personalisierte Grußkarten wie diese. Pressesprecherin Pamela Hilbig betont: „Wenn jemand sagt, er möchte das nicht, respektieren wir das.“

Bild: Matthias Becker

Statt Hausbesuche zu machen, verteilen die Zeugen Jehovas derzeit personalisierte Grußkarten wie diese. Pressesprecherin Pamela Hilbig betont: „Wenn jemand sagt, er möchte das nicht, respektieren wir das.“

Bild: Matthias Becker

Die Zeugen Jehovas werben während der Pandemie mit selbst gestalteten Grußkarten. Aber woher stammen die Adressen? Tipps zum Umgang mit Werbepost.
10.03.2022 | Stand: 20:12 Uhr

Zwei selbst gebastelte Wolken aus Karton zieren die Grußkarte. Darunter hat eine sorgfältige Hand Regentropfen gezeichnet, die auf folgende Frage „fallen“: „Was tun, wenn Sorgen und Probleme wie Regen niederprasseln?“ Man fragt sich: „Wer hat mir wohl so eine nette Karte geschrieben?“ Doch bei genauerem Hinsehen wird deutlich: Die Post stammt von den Zeugen Jehovas. Viele Menschen, die solch einen Umschlag erhalten, wundern sich vermutlich sehr, was es damit auf sich hat und wie die Religionsgemeinschaft an die Adresse gekommen ist. Wir haben nachgefragt.